28. Mai 2014

Kreis steckt eine Million in Brandschutz von drei Schulen

Anforderungen an den Brandschutz in den vergangenen Jahren gestiegen

KREIS MYK. Annähernd eine Million Euro steckt der Landkreis in den Brandschutz seiner Schulen. Das Bauunterhaltungsprogramm sieht vor, dass die Carl-Burger-Berufsbildende Schule und das Megina-Gymnasium in Mayen sowie die Realschule plus und Fachoberschule Mendig in mehreren Abschnitten bis 2018 Brandschotts und -schutzdecken erhalten.

Die Anforderungen an den Brandschutz sind in den vergangenen Jahren beständig gestiegen. Ullrich Busch, Referatsleiter Schulanlagen, sieht das positiv: „Es geht um die Sicherheit der Kinder, also setzen wir die Vorgaben direkt um. Sie entsprechen den aktuellen technischen Normen und sonstigen Vorschriften, da gibt es nichts zu diskutieren.“ Wo neu gebaut oder angebaut wird, lässt sich das direkt machen, in älterer Bausubstanz muss oft aufwendig nachgerüstet werden: „Zum einen liegt das daran, dass damals anders gebaut wurde als heute. Zum anderen steigen mit der technisch immer besseren Ausstattung unserer Schulen und den damit verbundenen neuen Versorgungsleitungen die Ansprüche.“ Daher bekommen alle drei Schulen sogenannte Brandschotts. Dabei werden Wand- oder Deckendurchbrüche für haustechnische Installationsleitungen (Rohrdurchführungen, -leitungen, Elektroinstallationen) so gestaltet, dass bei einem Brand das Feuer nicht in benachbarte Abschnitte übergreifen kann.

Danach erfolgt der Einbau der Brandschutzdecken. Hier sind feuerhemmende Decken üblich, die einem Brand mindestens 30 Minuten standhalten.

Der größte Brocken entfällt auf die Berufsbildende Schule. Die Gesamtkosten belaufen sich alleine dort auf geschätzte 455.000 Euro. Kein Wunder: Hier bekommen alle vier Gebäudeteile nach und nach eine Sanierung.

 

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