6. März 2014

Halbzeit bei Kreishaussanierung

Arbeiten am Verwaltungsgebäude laufen nach Plan

 

24.02.14

PD-Nr. 066-2014

KREIS MYK. Gute Nachrichten aus dem Kreishaus: Die laufenden Sanierungsarbeiten liegen voll im anvisierten Zeit- und Kostenrahmen. Ende 2014 sollen die umfangreichen energetischen und technischen Arbeiten abgeschlossen sein.

Beginn war im Januar 2013. Angesetzt wurden zwei Jahre. Um Beeinträchtigungen für die Bürger möglichst gering zu halten, läuft der Dienstbetrieb wie gewohnt weiter. Bauherr Landrat Dr. Alexander Saftig erklärt warum man das Großprojekt startete: „Die Substanz des 1980 fertig gestellten Verwaltungsgebäudes ist gut, doch es musste dringend einiges in energetischer und technischer Hinsicht getan werden, damit auch die nächsten Jahrzehnte alle Dienstleistungen für die Bürger gewährleistet sind.“

Die logistische Herausforderung besteht darin, dass alle Arbeiten im laufenden Dienstbetrieb stattfinden. Damit dies funktioniert, müssen nach und nach 400 Mitarbeiter aus ihren Bereichen für drei Wochen in ein Ausweichquartier umziehen. Unzählige Aktenordner oder auch die EDV-Ausstattung wandern selbstverständlich mit. In der Zwischenzeit werden die Fenster der alten Büros neu verglast, abgedichtet und gedämmt. Anschließend wird frisch gestrichen, Böden verlegt und Möbel gestellt. Danach heißt es nochmals Kisten packen, denn dann steht die Rückkehr der Mitarbeiter an ihre Arbeitsplätze an. Kerstin Weißenfels, die für die Sanierung verantwortlich ist, berichtet vom Stand der Arbeiten: „Das vergangene Jahr war für das Kreishaus ein Jahr der Veränderungen. Nach dem Start im 5. Obergeschosses hat sich so einiges getan: Insgesamt 12 verschiedene Bauabschnitte wurden bewältigt. So sind beispielsweise das komplette erste Stockwerk oder die Druckerei bereits fertig. Parallel dazu liefen Keller- und Dachdämmungen sowie Betonsanierungen. Erfreulicherweise liegen wir im kalkulierten Zeit- und Kostenrahmen.“

In den kommenden Monaten werden die verbliebenen Bereiche in Angriff genommen. Neben normalen Bürofluren sind der Eingangsbereich und die Glasfassade an der Reihe. Umfangreicher Fenstertausch und die damit verbundenen Dämmarbeiten stehen an. Auch wird eine Heizanlage inklusive Brennstofflager und Gebäudeleittechnik errichtet. Aktuell werden Arbeiten in der Zulassungsstelle durchgeführt. Behinderungen im Dienstbetrieb wird es keine geben, denn alle Arbeiten an dieser durch Bürger stark frequentierten Dienstleistungsstelle, werden außerhalb der Öffnungszeiten durchgeführt. Dazu Weißenfels: „Alle Mitarbeiter im Kreishaus ziehen an einem Strang. Die, die bereits die Ausquartierung hinter sich haben, geben den anderen wertvolle Tipps.“

Die energetischen und weiteren Sanierungsmaßnahmen gliedern sich in eine Vielzahl einzelner Gewerke, die technisch, logistisch und wirtschaftlich aufeinander abgestimmt sind. Das Gesamtkonzept soll das Kreishaus für die kommenden Jahrzehnte sichern. Für Landrat Dr. Alexander Saftig ist das der entscheidende Punkt: „Die Kreisverwaltung ist Dienstleister für die Menschen. Das zu sichern, bei vertretbaren Kosten, ist Kern der Sache.“ Der Energieverbrauch wird durch die vorgesehenen Maßnahmen deutlich sinken. Laut Energieausweis beträgt der Bedarf für das Kreishaus derzeit noch 314 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr. Das ursprüngliche Ziel, diesen Wert gemäß der Energieeinsparverordnung von 2009 (EnEV) für sanierte Altbauten auf 225 zu reduzieren, wird mit moderner Heiztechnik mehr als erreicht und beträgt künftig nur noch 151 Kilowattsunden je Quadratmeter im Jahr! „Damit erreichen wir gemäß der EnEV fast den Wert, der bei Neubauten zugrunde gelegt wird“, so Saftig. Besonders erfreulich ist für den Kreischef nicht nur, dass der Energiebedarf mehr als halbiert wird: „Mit der Sanierung wird der Ausstoß von CO2 von 389 auf weniger als 66 Tonnen im Jahr reduziert. Damit leisten wir auch einen wichtigen Beitrag für die Umwelt.“

 

 

 

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Während den Sanierungsarbeiten bleibt das 1980 fertig gestellte Kreishaus für Bürger geöffnet. Dennoch gelingt es die Beeinträchtigungen im Kundenbetrieb so gering wie möglich zu halten.

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