16. Mai 2013

24-Stunden-Rennen Nürburgring: Handwerk rollt in die Startaufstellung

Koblenz/NÜRBURGRING. Am kommenden Sonntag, 19. Mai, Punkt 17 Uhr startet die 24-Stunden-Hatz über den Nürburgring und die legendäre Nordschleife. Mittendrin: Das Handwerk und Handwerker aus dem Bezirk der Handwerkskammer (HwK) Koblenz, darunter Top-Favoriten wie das Team um Olaf Manthey („Manthey Racing“, Meuspath am Nürburgring), Fahrer wie Kfz-Mechanikergeselle und Audi-Werkspilot Mike Rockenfeller (Neuwied), Lehrlinge wie Christian Wolf (Weißenthurm, Boxenteam Nissan Nismo) oder Mitarbeiter von Nett Stahl- und Metallbau (Meuspath), die dann ausrücken, wenn auf dem Rundkurs eine Leitplanke zu reparieren ist. Hunderte Handwerker werden beim 24-Stunden-Klassiker am kommenden Wochenende dabei sein, auf und neben dem Nürburgring dafür sorgen, dass eines der bekanntesten Renn-Events weltweit überhaupt stattfinden kann.

Akribisch bereitet man sich in den Hallen von Manthey Racing in Meuspath, einen Steinwurf entfernt von der Nordschleife, mit mehreren Porsche 911 auf den Eifel-Klassiker vor. Für Chef Olaf Manthey geht es weniger um die Divise „Ankommen ist alles“ – das Erfolgsteam der vergangenen Jahre wird auf Sieg fahren. Seit 2006 hat „Manthey Racing“, Mitgliedsbetrieb der HwK, fünf Mal das 24-Stunden-Rennen gewonnen.

24Stunden_Handwerk_002_Halle Manthey Racing

Eine 24-Stunden-Premiere dagegen wird Lehrling Christian Wolf aus Weißenthurm erleben: Der angehende Kfz-Mechatroniker („Autohaus Norren & Hoffmann“) hat bei einem Preisausschreiben des „Deutschen Handwerksblattes“ gewonnen und verstärkt nun die Boxen-Mannschaft des Teams Nissan Nismo, das einen 370Z ins Rennen schicken wird. Bei Trainingseinlagen im Vorfeld wurden die wichtigsten Handgriffe eines Boxenstopps geübt „und ich werde beim Radwechsel, dem Nachtanken eingesetzt und auch den Fahrern beim An- und Abgurten helfen“, freut sich der 20-Jährige auf ein spannendes Wochenende mittendrin im Geschehen des Eifel-Klassikers.

Nett beplankt

Sie kennen jeden Zentimeter Nürburgring, und doch ist das 24-Stunden-Rennen für die Mitarbeiter der „Nett Stahl- und Metallbau“ aus Meuspath alles andere als Routine. Seit Jahren ist der Handwerksbetrieb für die Sicherheit neben der Strecke verantwortlich und sorgt für ein intaktes Leitplankensystem rund um die 25,378 Kilometer lange Asphaltpiste. Das Traditionsrennen auf dem 1927 eingeweihten Eifel-Kurs ist aber noch immer für die „Netten“ Routiniers etwas ganz Besonderes. Sollte es zu gravierenden Beschädigungen der Planken kommen, rücken die Metallbauer aus und werden mitten im Renngeschehen für eine zügige Instandsetzung sorgen.

Mehr Informationen zum 24-Stunden-Rennen im Internet unter www.24h-rennen.de und in der nächsten Ausgabe „Handwerk Special“, das als Magazin in der Rhein-Zeitung am 25. Mai erscheint. Kontakt über die Pressestelle der HwK Koblenz, Tel.: 0261/ 398-161, Fax: -996, presse@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de

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