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2013 Zukunftsatlas

Die wesentlichen Ergebnisse des Zukunftsatlas 2013 Regionen sind:

Erfolgreicher Süden – Das Süd-Nord-Gefälle der Zukunftsfähigkeit in Deutschland verschärft sich. Mit einer hohen Dynamik baut der Süden Deutschlands seine starke Zukunftsfähigkeit gegenüber dem Norden, Westen und Osten weiter aus. Die Ergebnisse des Zukunftsatlas 2013 zeigen erneut ein deutliches Süd-Nord-Gefälle. Die Unterschiede zwischen den süddeutschen Regionen (Hessen, Bayern und Baden-Württemberg) und dem Rest der Republik nehmen weiter zu. Hohe, sehr hohe und beste Zukunftschancen konzentrieren sich immer mehr auf Süddeutschland. Lagen im Zukunftsatlas 2004 mit 39 von 50 Regionen 78 % aller Regionen mit hohen bis besten Zukunftschancen in Bayern, Baden-Württemberg oder Hessen, sind dies in der aktuellen Ausgabe des Zukunftsatlas mit 65 von 78 Kreisen und kreisfreien Städten inzwischen mehr als 83 %. Gleichzeitig gibt es immer weniger Regionen mit Zukunftsrisiken in Süddeutschland. Aktuell liegen nur noch fünf der 99 Regionen, in denen die Zukunftsrisiken überwiegen, in den drei Südländern (5 %), während dies 2004 noch auf neun von 119 Regionen der drei Risiko-Kategorien zutraf (7,6 %).

 

„Ländliche Region“ bedeutet nicht automatisch rückständig, trostlos und ohne Zukunft

  • Neben der im Zukunftsatlas 2010 festgestellten „Reurbanisierung“, also dem Erfolg von Großstädten, ordnen sich zunehmend ländlich geprägte Kreise auf den vorderen Plätzen des Gesamtrankings ein. Ländlich geprägte Regionen, die sich in langfristiger Perspektive (2004-2013) um mindestens eine Zukunftsklasse verbesserten, befinden sich insbesondere in Thüringen (z. B. Ilm-Kreis, Landkreis Eichsfeld) und Brandenburg (Landkreis Dahme-Spreewald). Aber auch in anderen Bundesländern wie Hessen (z. B. Schwalm-Eder-Kreis) oder Niedersachsen (z. B. Landkreis Vechta) finden sich positive Beispiele für den Erfolg des ländlichen Raumes.

    Die Erfolgsfaktoren sind dabei unterschiedlich gelagert. Sie reichen von einem stark vernetzten Wirtschaftssystem und der Nutzung endogener Clusterpotenziale (bspw. Landkreis Vechta) über gute demografische Ausgangsbedingungen (z. B. Landkreis Stade mit einer hohen Geburtenrate von 1,62) bis hin zu einer in den vergangenen 10 Jahren stark verbesserten Wettbewerbsposition durch Spill-over Effekte (positive Übertragungseffekte) aus Hochschul- und Forschungseinrichtungen wie bspw. im Ilm-Kreis mit der Universitätsstadt Ilmenau.

    Der Reurbanisierungstrend ist damit zwar nicht gebrochen, es zeigt sich aber, dass sich auch dem ländlichen Raum nachhaltig positive Zukunftsperspektiven eröffnen. Starke Wirtschaftszentren können dabei als Impulsgeber für den ländlichen Raum wirken (z. B. Landkreis Landshut mit der kreisfreien Stadt Landshut im Zentrum sowie der Lage innerhalb der Metropolregion München oder der Landkreis Stade, der von der Nähe zur Metropole Hamburg profitiert).

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