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2014 Standort Umfrage Region Trier

31.03.2014

IHK-Umfrage zeigt regionale Stärken und Schwächen auf

Die Unternehmen der Region Trier bewerten ihren eigenen Standort im Durchschnitt mit der Note 2,6 –  also „voll befriedigend“. Auf die Frage, ob sie ihren Standort einem befreundeten Unternehmer weiterempfehlen würden, antworten 70 Prozent mit Ja, immerhin 30 Prozent verneinen dies. Kleinere Unternehmen haben dabei einen etwas kritischeren Blick auf ihren Standort als mittlere und größere Betriebe. Rund jeder zehnte Befragte vergibt die Topnote „sehr gut“, knapp die Hälfte „gut“. Ein Drittel bewertet den Standort mit der Note „befriedigend“, knapp jeder Zehnte mit „ausreichend“ und gut jeder zwanzigste Befragte mit den schlechten Zensuren „mangelhaft“ oder „ungenügend“.Das sind einige zentrale Aussagen einer groß angelegten Unternehmensbefragung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier. An der Umfrage haben sich 588 regionale Unternehmen mit rund  25 000 Beschäftigten beteiligt. Die Unternehmen konnten 20 vorgegebene Standortfaktoren nach Wichtigkeit und Zufriedenheit auf einer sechsstufigen Schulnotenskala bewerten.Eine besonders hohe Wichtigkeit weisen die regionalen Betriebe der Versorgung mit Breitbandinfrastruktur, der verkehrlichen Erreichbarkeit über das Straßennetz und der Verfügbarkeit von Fach- und Führungskräften zu. Die höchste Zufriedenheit artikulieren die Befragten im Hinblick auf die allgemeine Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Region (Note 2,3).Manches ist nur “ausreichend”
Vergleichsweise unzufrieden zeigen sich die Unternehmer mit dem Niveau kommunaler Steuern, Gebühren und Abgaben, dem ÖPNV-Angebot, der verkehrlichen Erreichbarkeit über andere Verkehrsträger als die Straße, der Breitbandversorgung sowie der Verfügbarkeit von Fach- und Führungskräften. Hier liegen die durchschnittlichen Bewertungen laut IHK jeweils im Notenbereich von 3- bis 4+.

„Da die beiden zuletzt genannten Faktoren gleichzeitig als hochprioritär eingeschätzt werden, besteht hier aus Sicht der Wirtschaft der dringendste regionalpolitische Handlungsbedarf“ sagt der für Standortpolitik zuständige IHK-Geschäftsführer Matthias Schmitt.

„Es zeigt sich, dass wir mit unserem Engagement zur regionalen Fachkräftesicherung, wofür die IHK Trier zusätzliche Personalkapazitäten bereitgestellt hat, genau richtig liegen. Gleichzeitig treiben wir im Schulterschluss mit der Handwerkskammer und den regionalen Wirtschaftsförderern in der Initiative Region Trier das Thema Breitbandausbau inhaltlich weiter voran. Aber auch die Verkehrsinfrastruktur ist noch nicht abgehakt! Hier besteht ebenfalls dringender Handlungsbedarf bei der Nord- und Westumfahrung Triers und dem A-1-Lückenschluss“, ergänzt IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Glockauer.

Die IHK hat die Umfrageergebnisse auch differenziert nach Unternehmensgröße, Branche und Standort in den einzelnen Kreisen ausgewertet. Zwar beurteilen nach Auskunft der Wirtschaftskammer kleinere Unternehmen den Standort tendenziell etwas negativer als mittlere und große Firmen, und die im Oberzentrum Trier ansässigen Befragten vergeben eine etwas bessere allgemeine Durchschnittsnote als Unternehmen, die ihren Sitz in den ländlich strukturierten Gebieten der Region haben. Insgesamt aber fallen die Bewertungen unabhängig von Größe, Branche und Mikrostandort recht ähnlich aus.

„Es bleibt das gemeinsame Ziel, für die ganze Region an der Verbesserung des Standortklimas zu arbeiten, so dass das Unternehmensvotum bei der nächsten Umfrage ,gut‘ statt ,voll befriedigend‘ lautet“, folgert Glockauer.

Der Auswertungsbericht zur Standortumfrage der IHK Trier finden Sie

Standort Region Trier (5.5 MiB)

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