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Landwirtschaft

Landwirtschaft

Die Landwirtschaft der Eifel befindet sich im Wandel. Die Wiederbelebung natürlicher und hochwertiger Nahrungsmittel öffnet neue Märkte – das Projekt Regionalmarke EIFEL macht es erfolgreich vor. Mit dem exklusiven Qualitätszeichen “Eifel” werden nur ausgesuchte Produkte gekennzeichnet, die sich strengen Qualitätsrichtlinien unterwerfen: ein Zeichen, das dem Verbraucher Sicherheit in puncto Herkunft und Herstellungsprozess gibt. Die Regionalmarke Eifel ist vor diesem Hintergrund ein zentraler Aufgabenschwerpunkt des Netzwerkes Landwirtschaft. Nähere Informationen zur Regionalmarke Eifel (Produkte, Verkaufsstellen etc.) finden Sie auf der Homepage.

Nicht weniger wichtig ist die Förderung der Kooperation von Landwirtschaft und Naturschutz als zentralem Beitrag zur Erhaltung der Naturregion Eifel.

 

“Eifel finde ich gut”

Projekt “Zukunft der Landwirtschaft”: Klare Botschaft der Landwirte in der LEADER-Region Eifel – Umfrage unter 1350 Landwirten aus den Kreisen Düren und Euskirchen sowie der Städteregion Aachen zur aktuellen Situation und den Zukunftsplänen – Ergebnisse in zwei Broschüren aufbereitet

„Aktiv, vielfältig, naturverbunden“ so sehen sie sich, die Landwirte in der LEADER-Region Eifel. In ihrem neuen Slogan steckt mehr Aufwand, als man vermutet. 1350 Landwirte aus den Kreisen Düren, Euskirchen und der Städteregion Aachen waren detailliert zu ihrer heutigen Situation und ihren Zukunftsplänen befragt worden. Dadurch gewann die federführende Landwirtschaftskammer NRW ein scharfumrissenes Bild des Berufsstandes in der Region. Jetzt liegen die Ergebnisse des Projekts „Zukunft der Landwirtschaft“ in Form zweier ansprechend gestalteter Broschüren vor, die Landrat Wolfgang Spelthahn, Vertreter der Landwirtschaft und des Naturparks Nordeifel e.V. der Öffentlichkeit präsentierten.

Das reich bebilderte Heft

Eifel finde ich gut - Landwirtschaft in der Eifel (5.2 MiB)

 porträtiert zahlreiche Landwirte, die ihren eigenen Weg gefunden haben. Gottfried Busch aus Stockheim zum Beispiel hält 35 zottelige Schottische Hochlandrinder, die auf der Drover Heide weiden und so den Heidecharakter des Naturschutzgebietes bewahren. Karl-Heinz Steffens, Stefan Schümmer und Christof Kienert aus Raffelsbrand setzen hoch oben im Hürtgenwald auf Windenergie. In Vossenack, dem Nachbardorf, haben Christiane und Christof Lutterbach und Michael Rambadt sich auf die Herstellung von Holunderlikör spezialisiert, den sie unter dem Label „Regionalmarke Eifel“ anbieten. Manfred Hurtz aus Nideggen-Berg setzt dagegen auf High-Tech, wenn er über seine Felder fährt. Hochpräzise werden Dünger und Pflanzenschutzmittel aufgebracht, angepasst an die jeweilige Bodenbeschaffenheit. „Aktiv, vielfältig, naturverbunden“ – der Slogan trifft den Kern, wie man sieht. Er passt auch zum zweiten Heft

Daten, Fakten Meinungen - Landwirtschaft in der Eifel (4.9 MiB)

in dem Tabellen und Schaubilder die erhobenen Daten, Fakten und persönlichen Einschätzungen widerspiegeln.

„Wir können uns keine Eifel ohne Landwirtschaft vorstellen. Sie ist eine Schlüsselbranche in unserem ländlich geprägten Kreis Düren, liefert hochwertige Nahrungsmittel und erhält die Kulturlandschaft. Dennoch müssen wir alles daran setzen, dass sich auch künftig Nachwuchskräfte für die anspruchsvolle Arbeit in der Landwirtschaft begeistern“, blickte Landrat Wolfgang Spelthahn nach vorne. Mit der detaillierten Erhebung sei jedenfalls die Grundlage für die weitere Arbeit an der Zukunftssicherung der Landwirtschaft in der Eifel gelegt worden, denn „sie liefert wertvolle Aufschlüsse“.

Ausgangspunkt für das LEADER-Projekt war die Erkenntnis, dass auch in der Eifel das Wissen der Bevölkerung über die Landwirtschaft schwindet. Ewald Adams, Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer in Düren: „Wenn wir so nicht gesehen werden wollen, müssen wir aktiv dagegen angehen. Wir müssen die Wirklichkeit auf unseren Höfen verständlich und anschaulich kommunizieren.“ Dazu soll neben den Broschüren auch der Kurzfilm über drei Junglandwirte beitragen, den Filmstudenten der Hochschule Köln gedreht haben. Für jede Eifelkommune wurden zudem Faltprospekte mit landwirtschaftlichen Daten und Fakten erstellt.

Damit die Eifeler Landwirtschaft „aktiv, vielfältig, naturverbunden“ bleiben kann, bereitet Alexander Sobotta, Regionalmanager der LEADER-Region Eifel, derzeit eine neue Bewerbung vor. Auch von 2014 bis 2020 sollen EU-Gelder fließen. „Dank der Anerkennung der Eifel als LEADER-Region konnte in der aktuellen Förderphase eine Vielzahl guter Projekte im Gesamtumfang von über zehn Millionen Euro realisiert werden“, berichtete Günter Schumacher, Vorsitzender des Naturparks Eifel, bei dem das LEADER-Projekt angedockt ist.

„Sie haben das exzellent gemanagt. Keine andere LEADER-Region in NRW war so erfolgreich wie die Eifel. Die neue Studie ist ein Referenz-projekt. Sie belegt, dass die Ideen da sind und wir Geld benötigen, sie umzusetzen, damit unsere Eifel so attraktiv bleibt, wie sie es heute ist“, würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn das Wirken der LEADER-Verantwortlichen. (Autor: pp/Agentur ProfiPress)

Weitere Faltblätter für die Kommunen sind als pdf-Dateien unter http://www.landwirtschaftskammer.de/dueren/ zu beziehen.

„Eifel finde ich gut!“: LEADER-Regionalmanager Alexander Sobotta (v.l.), Günter Schumacher, Vorsitzender des Naturparks Nordeifel e.V., Ewald Adams, Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer in Düren (2.v.r.), Landrat Wolfgang Spelthahn (4.v.r.) und weitere Mitstreiter stellten die Ergebnisse einer umfangreichen Befragung von 1350 Eifel-Landwirten vor. Foto: Kreis Düren/pp/Agentur ProfiPress

„Eifel finde ich gut!“: LEADER-Regionalmanager Alexander Sobotta (v.l.), Günter Schumacher, Vorsitzender des Naturparks Nordeifel e.V., Ewald Adams, Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer in Düren (2.v.r.), Landrat Wolfgang Spelthahn (4.v.r.) und weitere Mitstreiter stellten die Ergebnisse einer umfangreichen Befragung von 1350 Eifel-Landwirten vor. Foto: Kreis Düren/pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

 

 

 

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