22. Juni 2017

Schule und dann?

In den Sommerferien über Ausbildung und Duales Studium informieren – Aktion von WFG und 13 Unternehmen

21.06.2017

KREIS MYK. „Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann!“ Was in Kindertagen noch so einfach und klar schien, wird zum Ende der Schulzeit immer schwieriger. Für Jugendliche, die in den kommenden Jahren vor dem Schulabschluss stehen, stellt sich immer häufiger die Frage nach dem weiteren Werdegang. Ausbildung oder doch Duales Studium? Welcher Beruf ist der richtige? Und wie findet man in der Fülle des Angebotes das individuell Passende? Das Projekt „Wissen was geht!“ setzt für die Sommerferien genau hier an. Noch kann man sich anmelden.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises (WFG) bietet vom 3. Juli bis 11. August 2017 gemeinsam mit 13 Unternehmen der Region Schülern die Möglichkeit, sich vor Ort einen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten der einzelnen Betriebe zu verschaffen. Jedes der beteiligten Unternehmen öffnet an einem Tag in den Ferien seine Türen, damit Jugendliche die Firmen und ihre Angebote kennenlernen können. Das Angebot richtet sich an Schüler und Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren, vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur.

Start ist am 3. Juli in der Ausbildungswerkstatt von thyssenkrupp Rasselstein GmbH in Neuwied. Bereits zwei Tage später heißt Griesson – de Beukelaer interessierte junge Menschen in Polch willkommen. Die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach ist am 7. Juli Anlaufstation, wenn man sich für Berufe im Gesundheitswesen wie z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger, Heilerziehungspfleger, aber auch Kaufmann im Gesundheitswesen interessiert. In Saffig ist die Firma Glabach, eine Werkstätte für handwerkliche Schreinerarbeiten, zu finden. Wer sich für den Beruf des Tischlers oder Schreiners interessiert, hat am 10. Juli die Chance, sich bei einer Betriebsbesichtigung, Gesprächen mit Auszubildenden und praktischen Übungen ein besseres Bild vom Wunschberuf zu machen.

Zu Lidl geht es am 12. Juli nach Mülheim-Kärlich. Hier stehen Ausbildungsberufe wie z.B. Fachkraft für Lagerlogistik oder Kaufmann für Büromanagement im Mittelpunkt. Bei Heuft Thermo-Oel kann man am 13. Juli in Bell seine praktischen Fähigkeiten beim Schweißen testen oder sich die Frage beantworten, wie eine Lasermaschine funktioniert. Zur Weig Unternehmensgruppe geht es am 18. Juli nach Mayen. Hier dreht sich alles um den Wertstoff Papier, wie z.B. der Papiertechnologe oder das Duale Studium in Papiertechnik. Eine ganz andere Sparte deckt das Berghotel Rheinblick am 25. Juli  in Bendorf ab. Es werden Hotel- und Gaststättenberufe wie Restaurantfachkraft und Koch vorgestellt. Reinschnuppern dürfen junge Menschen am 26. Juli auch bei Brohl Wellpappe in Mayen. Es präsentieren sich zwei Ausbildungsberufe: Industriekaufmann und Maschinen- und Anlagenführer. Zepp Logistik hat seinen Sitz in Mülheim-Kärlich. Am 2. August erfährt man z.B. mehr über die Ausbildung zum Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistung sowie Fachlagerist. Der Malerfachbetrieb Otmar Klein in Mendig bietet eine zweistufige Ausbildung zum Bauten- und Objektbeschichter und anschließender Fortsetzung zum Maler und Lackierer. Auf dem Programm stehen am 4. August Azubi-Stationen für Maler, Boden und Trockenausbau. Auch die Kreissparkasse Mayen präsentiert sich im Projektverlauf mit ihrem Ausbildungsangebot.  Am 8. August werden die Ausbildung zum Bankkaufmann sowie die Möglichkeiten des Dualen Studiums vorgestellt. Den Reigen der teilnehmenden Unternehmen beschließen am 11. August die Lohner‘s in Polch. Wer sich vorstellen kann, Bäcker oder Konditor zu werden, ist hier genauso richtig wie derjenige, der Systemgastronom oder Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk Bäckerei werden möchte.

Weitere Informationen zum Angebot, Uhrzeiten, Voraussetzungen für die einzelnen Ausbildungen sowie Vorzüge, die die Unternehmen ihren Auszubildenden bieten, finden sich auf der Homepage der WFG unter www.wfg-myk.de. Hier kann man sich auch direkt mit einem Klick anmelden. Wer mitmacht, hat nicht nur die Chance, spannende Unternehmen kennenzulernen, sondern auch die Aussicht auf den Gewinn eines Apple iPad.

 

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