2. Mai 2017

Vertreter der Volksbank Eifel stellen die Weichen für die Zukunft…

… im Lokschuppen in Gerolstein. Es roch nach Schmieröl und die alte 52 6106 Dampflok bildete den optischen Rahmen in der vollbesetzten Halle für die rund 600 geladenen Mitgliedervertreter; Gäste und Mitarbeiter der Volksbank Eifel eG.

Und es roch nach Arbeit und damit auch passend zur Bilanz des ersten Geschäftsjahres der neuen Volksbank Eifel. Nach dem Votum beider Vertreterversammlungen in 2016 zur Fusion wurde den Vertretern in einem umfassenden Bericht durch die beiden Vorstände Andreas Theis und Michael Simonis Rechenschaft abgelegt über die geleistete Fusionsarbeit.

Die damals gemachten Versprechen wurden beleuchtet und der Auftrag darf als erfüllt betrachtet werden. Der Mitglieder- und Kundennutzen wurde gestärkt, die Sicherheit der Arbeitsplätze in der Bank für fast 400 Beschäftigte ist gewährleistet und auch die Ergebnisse in der ersten Bilanz der Volksbank Eifel eG können sich sehen lassen. Obwohl die Rahmenbedingungen auch in 2016 nicht einfacher geworden sind, wurden die Chancen genutzt, nach kreativen Wegen gesucht und die genossenschaftliche, qualitativ hochwertige Beratung in den Vordergrund gestellt.

Die Zusammenführung der beiden Institute ist nachhaltig gelungen: Die bekannten Ansprechpartner sind geblieben, die neu gebildeten Regionalmärkte stehen für mehr Dezentralität und Verantwortung vor Ort. Die ohne Gegenstimme durchgeführte Wahl von rund 50 Regionalbeiräten war nicht der einzige einstimmige Beschluss an diesem Abend.

Vorstand und Aufsichtsrat wurde die Entlastung erteilt. Bei einem Jahresergebnis von rund 2,6 Millionen EUR partizipieren auch die rund 36.000 Mitglieder von einer Ausschüttung an Dividenden in Höhe von über 505.000,00 EUR.

Partizipiert am Erfolg der Bank haben 2016 auch rund 370 Vereine, Schulen, Kindergärten und weitere Institutionen wie Orts- und Verbandsgemeinden. Die anwesenden Landräte Dr. Streit und Thiel sowie zahlreiche Verbandsbürgermeister nahmen sichtlich erleichtert zur Kenntnis, dass die in 2016 geflossenen Spenden von fast 390.000,00 EUR zur Unterstützung wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Initiativen auch in 2017 ihre Fortsetzung finden werden.
Die beiden Volksbank-Stiftungen werden hierzu ihren Beitrag leisten, denn ohne diese Unterstützung wären viele Projekte vor Ort erst gar nicht in die Umsetzungsphase gekommen. Dies wurde auch seitens der Vertreter zustimmend zur Kenntnis genommen.

 

Der Erfolg der Bank ist in Zahlen schnell zusammengefasst:
Als ein bedeutender Faktor der regionalen Wirtschaft kann der Zuwachs der Bilanzsumme von rd. 23,2 Millionen EUR auf 1,3 Milliarden EUR registriert werden; die um 43,5 Millionen Euro überdurchschnittlich gestiegenen Kundengelder machen nunmehr fast 78 %  der Bilanzsumme aus. Positiv ist auch die Kreditnachfrage zur Finanzierung der heimischen Wirtschaft und der Privatkunden bei der Realsierung ihrer Vorhaben: zum Vorjahr steigen die Kundenforderungen um 12,4 Millionen EUR auf 873,8 Millionen EUR. Ursache ist das nach wie vor günstige Zinsniveau. Im Kontext der bankpolitischen Herausforderungen hat die Volksbank Eifel eG aber auch bei den Finanzgeschäften, die ihren Niederschlag nicht in der Bilanz finden, kräftig zugelegt. Die  Schwerpunktewaren  hier der Bereich der Kurswerte von Wertpapieren und Fonds, die Bausparguthaben sowie die Rückkaufswerte von Lebensversicherungen mit einem Zuwachs von 4,9 % bzw. 32,4 Millionen EUR auf 691,4 Millionen EUR.

Wichtiger als die Zahlen sind den beiden Vorständen Theis und Simonis aber die klare Fokussierung auf die Zukunftsherausforderungen: Verantwortung vor Ort in den Regionalmärkten, die Ausrichtung auf die Wünsche und Anforderungen der Mitglieder und Kunden, eine klare Zukunftsstrategie im Bereich des stationären Vertriebs angesichts eines stark veränderten Kundenverhaltens. „Wir haben dies analysiert und festgestellt, dass die Anzahl unserer Online-Nutzer rapide zunimmt – in wenigen Jahren werden mehr als 80 % der Bankgeschäfte nur noch online getätigt werden“ so Andreas Theis. „ Deshalb investieren wir schon jetzt in die Zukunftsfiliale „VR Eins“ – hier werden neue Standorte entstehen, an denen die Beratung im Mittelpunkt steht. Dort bieten wir aus Kundensicht die persönliche Beratung verbunden mit dem höchsten technischen Stand wie Videoberatung von zu Hause aus oder aber auch das Hinzuschalten von Spezialisten ins Beratungsgespräch.“

Und Michael Simonis ergänzte dieses Szenario noch: „Gleichwohl sind wir als regional verwurzelte Bank auch den Kunden verpflichtet, die wie bisher ihre Bankgeschäfte und Servicedienstleistungen beim persönlichen Besuch vor Ort erledigen möchten. Die klassische Filiale wird also auch weiterhin Bestandteil unseres Geschäftsstellennetzes sein.“
Versprochen haben die Bankvorstände aber auch die Gewährleistung der Bargeldversorgung vor Ort – angesichts der Diskussion der letzten Wochen um hohe Gebühren für Barverfügungen ist die Volksbank Eifel mit bis zu zehn gebührenfreien Verfügungen über das eigene Guthaben im Monat Vorreiter einer kundenorientierten Geschäfts-politik.

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden die bisherigen Mitglieder Karin Plein, Speicher, und Dieter Nahrings, Prüm, einstimmig wiedergewählt; neu im Aufsichtsrat ist Jürgen Kohl, Gesellschafter und Geschäftsführer der Firmengruppe Kohl aus Irrel. Zum Abschluss der sehr harmonischen Versammlung wurde der aus Gründen des Erreichens der Altersgrenze aus dem Aufsichts-gremium ausscheidende Manfred Meusel eine besondere Ehre zuteil: Thomas Krämer vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband zeichnete Meusel für über 30jährige ehrenamtliche Tätigkeit mit der Goldenen Ehrennadel aus. Meusel bedankte sich mit den Worten: „In Gerolstein bin ich geboren, mein Vater hat in diesen Räumen (Anm. der Red.: Bahnbetriebswerk Gerolstein) seinen letzten Arbeitstag verbracht und für mich schließt sich nunmehr der Kreis, in dem auch ich hier meine Arbeit als Aufsichtsrat beende – vielen Dank für Ihr Vertrauen!“.

 

Kontakt:

Rudolf Rinnen
Tel. +49 6561 63 217
Fax. +49 6561 63 314
E-Mail: rudolf.rinnen@volksbank-eifel. de




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