17. März 2017

Gemeinde Dahlem erhielt Grünstromzertifikat

Die kleinste Kommune in NRW leistet hinsichtlich Ausbau regenerativer Erzeugungsanlagen und CO2-Einsparung mehr als Beachtenswertes

Zusammenarbeit in Sachen Klimaschutz: Jan Lembach (v.l.), Bürgermeister Gemeinde Dahlem, Sylwia Laß, Vertriebsleiterin bei der ene-Unternehmensgruppe, und Kämmerer Helmut Etten mit dem Grünstrom-Zertifikat. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Zusammenarbeit in Sachen Klimaschutz: Jan Lembach (v.l.), Bürgermeister Gemeinde Dahlem, Sylwia Laß, Vertriebsleiterin bei der ene-Unternehmensgruppe, und Kämmerer Helmut Etten mit dem Grünstrom-Zertifikat. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Dahlem – Die Gemeinde Dahlem hat jetzt für die Belieferung ihrer Liegenschaften mit umweltfreundlichem Strom ein Grünstromzertifikat aus den Händen des regionalen Energiedienstleisters erhalten. Durch den vorbildlichen Ausbau von regenerativen Erzeugungsanlagen vor Ort helfen die Dahlemer kräftig dabei mit, dass Stromkunden im Umland mit umweltgerechter Energie aus der Region versorgt werden können. Damit gelingt es der „ene“, Strom aus der Eifel für die Eifel zur Verfügung zu stellen.

„Mit dem Grünstromzertifikat wird die ökologische Stromlieferung und damit die nächste Stufe der seit vielen Jahren nachhaltigen Ausrichtung der Gemeinde belegt“, berichtete ene-Vertriebsleiterin Sylwia Laß jetzt bei der Übergabe des Zertifikats an den Dahlemer Bürgermeister Jan Lembach sowie Kämmerer Helmut Etten auf dem Flugplatztower der Dahlemer Binz.

„Wir arbeiten mit der Gemeinde Dahlem schon seit langem intensiv zusammen. Dahlem war unter anderem die erste Kommune im Kreis Euskirchen, die nahezu ihre komplette Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie umgerüstet hat“, so Laß weiter.

Derzeit geht die Gemeinde vor allem in Sachen Windenergie große Schritte. Gleich zehn Windenergieanlagen im Windpark Dahlem liefern seit vergangenem Jahr nicht nur umweltfreundlichen Strom, sondern entlasten dank der Pachtzahlungen auch den Haushalt. Für fünf weitere Windenergieanlagen liegt bereits eine Genehmigung vor.

Aber auch in Sachen Solarenergie kann sich die kleine Kommune sehen lassen. Nicht nur der Solarpark Schmidtheim sorgt für saubere Energie, auch zahlreiche Bürger haben ihre Dächer mit Solarmodulen ausgestattet. „Zukünftig können wir uns vorstellen, auch noch weitere regenerative Quellen zu nutzen und beispielsweise am Kronenburger See in Wasserkraft zu investieren“, berichtete Bürgermeister Jan Lembach.

„Darüber hinaus versuchen wir, uns nicht nur für grüne Energie einzusetzen, sondern auch CO2 einzusparen“, so Lembach. So plane die Gemeinde, ein E-Mobil anzuschaffen, mit dem Botenfahrten unternommen werden sollen. Derzeit steht der Verwaltung für drei Monate das E-Mobil der „ene“ zur Verfügung. Klimaschutz gilt auch bei der „ene“ als wichtiger Treiber. „Als regionaler Energieversorger gestalten wir nicht nur die Energiewende in der Eifel, wir leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz vor Ort“, betonte Sylwia Laß. Mit einer unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie verfolge die „ene“ einen ganzheitlichen Ansatz über alle ihre Geschäftsfelder: vom Stromnetzbetrieb über die Energieeffizienz und den Ausbau von erneuerbaren Energieanlagen bis hin zur Grünstromlieferung.

„Wir leisten hohe Investitionen in den Ausbau regenerativer Erzeugungsprojekte und sind über die komplette Projektlaufzeit für die technische und kaufmännische Betriebsführung verantwortlich“, berichtete die Vertriebsleiterin. Nur so könnten beispielsweise auch Arbeitsplätze in der Region auf Dauer gesichert werden.

„Wer bei uns Grünstrom kauft, dem garantieren wir, dass diese Energie aus klimafreundlichen Erzeugungsanlagen mit Standorten in der Eifel stammt. Dies wird jetzt durch das neue Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG 2017) ermöglicht“, so Laß. Die Herkunft des Stroms werde über die Regionalnachweise belegt. Für alle, die sich für die Umweltfreundlichkeit engagieren möchten sei der Umstieg auf erneuerbare Energien eine gute Möglichkeit, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern und einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Eifeler Presse Agentur/epa




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