20. Oktober 2016

111 spezielle Katzen, Kriminalfälle und jede Menge Spannung

Kriminacht auf der Burg Nideggen – Veranstalter war Kulturinitiative im Kreis Düren e.V. – Drei Autoren stellten ihre Geschichten vor

Nideggen – Ein „Mordsvergnügen“ hatten die rund 250 Besucher der Burg Nideggen bei der Kriminacht am Freitagabend. Der illuminierte Bergfried und die wegweisenden Fackeln und Laternen wirkten schaurig-schön. Untermalt wurde die Krimistimmung von der Sambagruppe Pés Quentes („heiße Füße“). Käthe Rolfink, Vorsitzende der veranstaltenden Kulturinitiative im Kreis Düren e.V., und Luzia Schlösser, Leiterin des Burgenmuseums, hatten diesmal mit Unterstützung von RWE und Sparkasse Düren drei Krimiautoren zur Lesung eingeladen.

Elke Pistor stellte ihr spannend-humoriges Buch „111 Katzen, die man kennen muss” vor. Schmunzelnd begleiteten die Zuhörer die Geschichten von faszinierend intelligenten Katzen wie Momo und Mogli, zwei Polizeikatzen im Staatsdienst der Reiterstaffel München-Riem, oder der tragischen Episode von „Mrs. Chippy“ auf ihrer Tour in die Antarktis. Bei der These der Schriftstellerin, dass Täter zuweilen anhand der DNA ihrer Katzen identifiziert werden, erntete sie herzliches Lachen ihres Publikums.

Die Autoren Dennis Vlaminck (vorne, v.r.), Elke Pistor sowie H. Dieter Neumann signierten ausgiebig in der historischen Kapelle des Bergfriedes, Käthe Rolfink und Luzia Schlösser (hinten, v.r.) danken ihnen für die hervorragenden Lesungen.

Die Autoren Dennis Vlaminck (vorne, v.r.), Elke Pistor sowie H. Dieter Neumann signierten ausgiebig in der historischen Kapelle des Bergfriedes, Käthe Rolfink und Luzia Schlösser (hinten, v.r.) danken ihnen für die hervorragenden Lesungen.

Für Gänsehaut sorgte Dennis Vlaminck, der mit „Domfeuer“ und „Das schwarze Sakrament“ fesselnde Geschichten verfasst hat, die das Mittelalter lebendig werden lassen. Im „Domfeuer“ setzte Vlaminck das Jahr 1248 mit dem geplanten Erweiterungsbau des Kölner Doms in den Mittelpunkt. Protagonist ist Hafenknecht Paulus, der beweisen muss, dass er nicht der Mörder des Werkmeisters der Dombauhütte und drei reichen Stiftern ist. „Domfeuer“ passte perfekt zur realen Sozialgeschichte der Burg Nideggen, da der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden, welcher den großen Erweiterungsbau der Kölner Doms in Auftrag gab, zuvor im Verlies der Nideggener Burg einsaß

Der Flensburger Schriftsteller H. Dieter Neumann stellte seinen Roman „Rumregatta“ vor: Das Flensburger Ermittlerteam Helene Christ und Edgar Schimmel ist auf Mörderjagd, als während der berühmten Rumregatta ein Mord geschieht. Mit großer Spannung und sehr viel Humor präsentiert der pensionierte Dipl. Finanzökonom und Offizier der Bundeswehr die Charaktere, die auf einer Rumregatta zusammentreffen. Seine persönliche Segelleidenschaft spiegelt Kommissarin Christ auf Mördersuche wider.

Der Tisch der Buchhandlung „Bücher an der Burg“ war nach der Lesung umlagert. Viele Gäste blieben noch sehr lange und genossen beim Ausklang des Krimiabends die besondere Kulisse der Burg Nideggen.

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