14. Juli 2016

Neues HWK-Angebot: Werkstattgespräche

Neuheiten werden thematisiert – Tischler und Metallbauer informierten sich über Einbruchschutz

Trier – Mit den „Werkstattgesprächen“ hat die Handwerkskammer (HWK) Trier eine neue Plattform zur fachlichen Information, Diskussion und zum Gedankenaustausch auf den Weg gebracht. Hier werden gewerkeübergreifend neue technische Entwicklungen und Veränderungen aufgegriffen, die für die tägliche Arbeit eine Rolle spielen.

Jetzt informierten sich rund 25 Tischler und Metallbauer in der Schreinerwerkstatt der HWK Trier über das Thema „Einbruchschutz – das Handwerk ist gefragt“ . Im Mittelpunkt stand das sicherungstechnische Nachrüsten von Türen und Fenstern. In diesem „Werkstattgespräch“, einer neuen HWK-Seminarreihe für Praktiker aus dem Handwerk, erklärte Daniel Bremicker von der Abus August Bremicker & Söhne KG die Vorgehensweise und Kniffe der Einbrecher.

„Für Unternehmen ist es wichtig, nicht nur die mechanische Sicherungseinrichtungen für Türen und Fenster und deren fachgerechte Montage anzubieten“, betonte der Sicherheitsexperte. „Darüber hinaus ist es überaus nützlich, auch das Verhalten der Verbraucher zu kennen.“ So seien beispielsweise häufig nur die im Erdgeschoss liegenden Fenster gesichert. Mit Hilfe von Gartenmöbeln oder Mülltonnen fänden Einbrecher jedoch oft auch den Weg ins Obergeschoss.

Beim jüngsten „Werkstattgespräch“ der Handwerkskammer Trier drehte sich alles um Maßnahmen des Einbruchschutzes. Foto: HWK/pp/Agentur ProfiPress

Beim jüngsten „Werkstattgespräch“ der Handwerkskammer Trier drehte sich alles um Maßnahmen des Einbruchschutzes. Foto: HWK/pp/Agentur ProfiPress

Daniel Bremicker führte an einem herkömmlichen Fenstermodell vor, wie schnell es sich aufbrechen lässt. Die Teilnehmer zeigten sich davon beeindruckt: „Es ist erstaunlich, dass selbst Laien es innerhalb von wenigen Sekunden schaffen, ein ungesichertes Fenster aufzuhebeln“, sagte HWK-Tischlermeister Hans-Werner Lichter. „Im Gegensatz dazu kann ein gesichertes Fenster dem Einbruchversuch mindestens drei Minuten standhalten“, wie der Ausbildungsmeister nun weiß.

Die Handwerkskammer Trier ist seit dem vergangenen Frühjahr ein vom Landeskriminalamt Bayern anerkannter Schulungsanbieter für Einbruchschutz. Vom 19. bis 21. Oktober bietet sie nun erstmals eine Grund- und Aufbauschulung an. Darin werden alle technischen Details der aufschraubbaren und innenliegenden Sicherungstechnik vermittelt. Um auf die entsprechende Liste aufgenommen zu werden, müssen Unternehmen die Grundschulung durchlaufen und die Voraussetzungen des Landeskriminalamts Bayerns erfüllt haben.

Der Nachweis hilft ratsuchenden Bürgern, die den mechanischen Einbruchschutz ihrer Fenster und Türen verbessern wollen, geeignete Handwerksbetriebe zu finden. Anmeldung und Auskünfte: Astrid Müller (HWK), Umweltzentrum für Energie und Nachhaltigkeit, Tel. 0651/207-257, E-Mail: amueller@hwk-trier.de

Das nächste Werkstattgespräch am 6. September dreht sich um Eis-Energiespeichersysteme.

pp/Agentur ProfiPress




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