14. Juni 2016

Die Eifel entdecken

Vier Veranstaltungen des Naturpark und Unesco Global Geopark Vulkaneifel am Wochenende, 18. und 19. Juni – Foto-Safari, Motorradtour und interaktive Wanderung

Vulkaneifel – Eine Foto-Safari durch den Naturpark, mit dem Motorrad durch die Vulkaneifel, auf den Spuren der Urkräfte Feuer und Wasser oder ein Ausflug zum Kratersee: Im Naturpark und Unesco Global Geopark Vulkaneifel gibt es am kommenden Wochenende, 18. und 19. Juni, viel zu erleben.

Am Samstag, 18. Juni, führt die Natur- und Geoparkführerin Irene Sartoris die Teilnehmer der Foto-Safari mit dem E-Bike zu Maaren und Mooren. Jeder hat die eigene Kamera dabei und kann vom Profi-Fotografen lernen, wie man mit einfachen Tricks erstaunliche Bildwirkungen erzielen kann. Themen können zum Beispiel Makrofotografie, das Spiel mit Licht und Schatten oder der Einsatz des Weitwinkelobjektives sein.

Die Gästeführerin kennt die schönsten Plätze in der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft. Auf der Erlebnistour warten außergewöhnlich Motive sozusagen nur darauf, mit der Kamera eingefangen zu werden. Start der etwa neunstündigen Foto-Safari ist am Samstag, 18. Juni, um 9 Uhr am Bauernhof Otten, Hauptstraße 36 in Strohn. Eine Anmeldung ist erforderlich bei Irene Sartoris unter Telefon 0 65 73/16 00 oder 01 51/44 23 73 16 sowie per E-Mail an irene.sartoris@gmail.com. Die Kosten für die Erlebnistour liegen bei 176 Euro pro Person.

Bei der Foto-Safari zu Maaren und Morren am Samstag, 18. Juni, bekommen die Teilnehmer Tipps vom Profi-Fotografen, wie man ganz einfach eine tolle Bildwirkung erzielen kann. Foto: Klaus-Peter Kappest/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Foto-Safari zu Maaren und Morren am Samstag, 18. Juni, bekommen die Teilnehmer Tipps vom Profi-Fotografen, wie man ganz einfach eine tolle Bildwirkung erzielen kann. Foto: Klaus-Peter Kappest/pp/Agentur ProfiPress

Den Elementen auf der Spur

Unter dem Titel „Kampf oder Tanz? Feuer vs. Wasser auf dem Gerolsteiner Felsenpfad“ laden die beiden Natur- und Geoparkführer Hanne Hebermehl und Johannes Munkler zur interaktiven Wanderung am Samstag, 18. Juni ein. Von den vier Elementen sehen sie Feuer und Wasser in der Hauptrolle, wenn sie im Gerolsteiner Land unterwegs sind.

„Seit Millionen von Jahren erschaffen sie das Kunstwerk Eifel immer wieder neu. Aber ist es Kampf… oder Tanz?“, fragen sich die beiden Geoparkführer. Die Wanderung auf dem Felsenpfad startet um 11 Uhr an der Tourist Information am Bahnhof Gerolstein. In rund vier Stunden geht es über circa sieben Kilometer auf den Spuren der Urkräfte. Teilnehmer zahlen acht Euro für die geführte Tour. Informationen und Anmeldung bei Hanne Hebermehl und Johannes Munkler unter Telefon 0 65 91/71 40 oder 01 71/6 44 35 72 sowie über die Homepage www.eifelwanderer.de.

Ebenfalls am Samstag, 18. Juni, gibt es bei einer Motorradtour durch die Vulkaneifel mehr als nur schöne Kurven zu entdecken. Mandy van Leeuwen ist Natur- und Geoparkführerin mit Motorradherz und freut sich auf deutsch-, niederländisch- und englischsprachige Gäste. Anmeldungen nimmt sie unter Telefon 0 65 75/90 25 97 oder per E-Mail an info@eifelguide.info entgegen. Die Tour kostet 25 Euro pro Motorradfahrer und 10 Euro pro Sozia. Die etwa 200 Kilometer lange Tour startet um 10 Uhr am Parkplatz am Meerfelder Maar (K10 außerhalb des Dorfes).

Am Sonntag, 19. Juni, startet um 11 Uhr ein Ausflug zum Windsborn-Kratersee, dem einzigen, ständig mit Wasser gefüllten Kratersee nördlich der Alpen. Foto: Klaus-Peter Kappest/pp/Agentur ProfiPress

Am Sonntag, 19. Juni, startet um 11 Uhr ein Ausflug zum Windsborn-Kratersee, dem einzigen, ständig mit Wasser gefüllten Kratersee nördlich der Alpen. Foto: Klaus-Peter Kappest/pp/Agentur ProfiPress

Lebensraum für seltene Pflanzen und Insekten

Mandy van Leeuwen leitet auch die Führung zum Windsborn-Kratersee am Sonntag, 19. Juni, ab 11 Uhr. Der Ausflug ist Teil der Sonntagsreihe „Zwölf Maare und ein Kratersee – Führungen zu den vulkanischen Seen der Eifel“. Der Windsborn ist der einzige, ständig mit Wasser gefüllte Kratersee nördlich der Alpen. Anders als die Maare ist er keine Hohlform, die in das ursprüngliche Gelände gesprengt wurde, sondern der Ausbruchskrater eines Vulkanberges.

Der See mit seiner Verlandungszone ist ein besonderer Lebensraum für viele seltene Pflanzen und Insekten, darunter auch Schmetterlinge und Libellen. Die Kosten für die Tour belaufen sich auf fünf Euro für Erwachsene, Kinder bis zwölf Jahre dürfen kostenlos teilnehmen. Der etwa eineinhalbstündige Ausflug beginnt um 11 Uhr in Bettenfeld am Ortsausgangsschild in Richtung Manderscheid. Anmeldung bei Mandy van Leeuwen unter Telefon 0 65 75/90 25 97 oder per E-Mail an info@eifelguide.info.

pp/Agentur ProfiPress

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