17. Mai 2016

Aus dem Himalaya nach Harzheim

Der in der Stadt Mechernich lebende Tee-Experte Thomas Holz hatte Gäste aus der Teeregion Nepals in der Eifel zu Gast

Mechernich/Harzheim – Die Gäste aus Fernost staunten nicht schlecht, als Thomas Holz sie durch seinen 360 Jahre alten renovierten Fachwerkhof, im Mechernicher Ortsteil Harzheim führte. Auch in Nepal, wo die fünfköpfige Gästegruppe zu Hause ist, gibt es alte Bauwerke. Einige davon wurden beim Erdbeben vor gut einem Jahr teilweise oder ganz zerstört.

Thomas Holz, mit seiner Frau Petra seit etlichen Jahren in Harzheim zu Hause, ist Geschäftsführer der Meckenheimer Firma „Tee Gschwendner“, einem der größten Vertriebsunternehmen für Tee in Europa. Für acht Tage hat Holz seinen alten Freund und Geschäftspartner Udaya Chapagain aus Kathmandu nebst Gattin Uma in die Nordeifel eingeladen. Mit Udaya hatte der langgewachsene Teefachmann in jungen Jahren die Teeregion Nepals noch auf dem Rücken von Elefanten bereist.

Thomas Holz, mit seiner Frau Petra seit etlichen Jahren in Harzheim zu Hause, ist Geschäftsführer der Meckenheimer Firma „Tee Gschwendner“, einem der größten Vertriebsunternehmen für Tee in Europa. Für acht Tage hatte Holz jetzt seinen alten Freund und Geschäftspartner Udaya Chapagain aus Kathmandu (l.) nebst Gattin Uma in die Eifel eingeladen. Bild: Günter Hochgürtel/pp/Agentur ProfiPress

Thomas Holz, mit seiner Frau Petra seit etlichen Jahren in Harzheim zu Hause, ist Geschäftsführer der Meckenheimer Firma „Tee Gschwendner“, einem der größten Vertriebsunternehmen für Tee in Europa. Für acht Tage hatte Holz jetzt seinen alten Freund und Geschäftspartner Udaya Chapagain aus Kathmandu (l.) nebst Gattin Uma in die Eifel eingeladen. Bild: Günter Hochgürtel/pp/Agentur ProfiPress

Begleitet wurde der Unternehmer aus Kathmandu von Prem Gurung sowie den Damen Devi Kumari Rai und Jhooma Tamang, die drei unterschiedlichen Teekooperativen und Volksgruppen in Nepal angehören. Bei einem seiner vielen Besuche im Himalaya-Land hatte Thomas Holz versprochen, sie einmal nach Deutschland einzuladen.

Und er hielt sein Versprechen. Nachdem sich die Gäste in der Firmenzentrale von „Tee Gschwendner“ in Meckenheim (Rhein-Sieg-Kreis) umgesehen hatten, ging es unter anderem zu einer Weinverkostung ins Weingut Brogsitter an die Ahr und zum Sightseeing nach Bonn und Köln.

Hochinteressant fanden die Nepali den Besuch des Campus Klein-Altendorf (Uni Bonn) bei Meckenheim, wo ihnen vorgeführt wurde, wie man aus schnell wachsenden Gräsern Briketts erzeugen kann, die als preiswertes Brennmaterial eingesetzt werden können. Vor allem bei der für Nepal wichtigen Teeproduktion könnten diese Briketts anstelle von Holz verwendet werden.

Besuch aus dem Himalaya in Harzheim: Udaja Chapagain (links) besuchte seinen langjährigen Freund und Geschäftspartner Thomas Holz mit einer fünfköpfigen Delegation aus Nepal in Harzheim, wo der Geschäftsführer der Meckenheimer Firma „Tee Gschwendner“ zusammen mit seiner Frau Petra einen 360 Jahren alten Fachwerkhof bewohnt. Bild: Günter Hochgürtel/pp/Agentur ProfiPress

Besuch aus dem Himalaya in Harzheim: Udaja Chapagain (links) besuchte seinen langjährigen Freund und Geschäftspartner Thomas Holz mit einer fünfköpfigen Delegation aus Nepal in Harzheim, wo der Geschäftsführer der Meckenheimer Firma „Tee Gschwendner“ zusammen mit seiner Frau Petra einen 360 Jahren alten Fachwerkhof bewohnt. Bild: Günter Hochgürtel/pp/Agentur ProfiPress

Besonders beeindruckt waren Udaya Chapagain und seine Begleiter von dem riesigen Angebot an Pflanzen und Blumen im bekannten „Sängerhof“ im Vorgebirge. Auf der Wunschliste der stets freundlich und bescheiden auftretenden Asiaten stand ein Abstecher ans Meer. Als gebürtiger Hanseate hatte Thomas Holz keine Probleme, einen zweitägigen Abstecher auf die Nordseeinsel Wangerooge zu organisieren.

Erfüllt von einer Menge neuer Eindrücke kehrten die Gäste schließlich zurück in ihr Heimatland, das trotz intensiver internationaler Förderung immer noch zu den ärmsten Ländern der Welt zählt und durch das verheerende Erdbeben in der Entwicklung ein gutes Stück zurückgeworfen wurde.

Günter Hochgürtel/pp/Agentur ProfiPress

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