10. Mai 2016

Eifelwald im Klimawandel

Thema betrifft Waldeigentümer, Forstleute und Vertreter der Forst- und Waldwirtschaft – Vorträge und Podiumsdiskussion im Holzkompetenzzentrum Rheinland

Nettersheim – Mit dem Thema „Wald und Waldbewirtschaftung in der Eifel im Klimawandel“ befasst sich eine Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion, zu der am Donnerstag, 16. Juni, um 13.30 Uhr das Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde ins Holzkompetenzzentrum Rheinland in Nettersheim einlädt.

Von den Auswirkungen des Klimawandels bleibt auch die Eifel nicht verschont, eine der wichtigsten Waldregionen in NRW. Der Klimawandel mit seinen Auswirkungen ist ein wichtiges Thema der aktuellen Politik, aber auch gleichzeitig von großer Relevanz für die Bewirtschaftung des Waldes. Sowohl im Waldbau wie auch bei der Waldarbeit und der Holzerntetechnik sind Anpassungen angesagt.

Mit rund 27 Prozent der Landesfläche verfügt NRW über große Waldflächen und Holzressourcen. Aufgrund der sehr langen Planungs- und Entwicklungszeiträume in der Forstwirtschaft sind Wälder besonders durch Auswirkungen des Klimawandels betroffen.

Der Orkan Kyrill im Januar 2007 hatte katastrophale Folgen für die Waldbestände. Im Zuge des Klimawandels rechnen Experten mit einer deutlichen Zunahme von Stürmen im Winterhalbjahr. Foto: HKZ/pp/Agentur ProfiPress

Der Orkan Kyrill im Januar 2007 hatte katastrophale Folgen für die Waldbestände. Im Zuge des Klimawandels rechnen Experten mit einer deutlichen Zunahme von Stürmen im Winterhalbjahr. Foto: HKZ/pp/Agentur ProfiPress

Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter der Forst- und Holzwirtschaft, an Waldeigentümer, an forstliche Dienstleistungsunternehmen, an die Umweltverwaltung, die Naturschutzverbände sowie an die interessierte Öffentlichkeit. Sie soll den Teilnehmern einen Überblick über Klima und Klimawandel in Nordrhein-Westfalen, die Klimaanpassungsstrategie Wald NRW als auch über konkrete notwendige Maßnahmen bei der Waldbewirtschaftung in der Eifel geben.

Zum Abschluss diskutieren Forstfachleute und Waldbesitzer die zuvor angesprochenen Argumente und Handlungshinweise.

Folgendes Programm ist vorgesehen:

14:00 – 14:10 Begrüßung durch Horst-Karl Dengel, Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Leiter Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde

14:10 – 14:45 Klima und Klimawandel in Nordrhein-Westfalen: Dr. Nicole Müller, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Koordinationsstelle Klimaschutz, Klimawandel

14:45 – 15:20 Klimaanpassungsstrategie Wald NRW: Dr. Rainer Joosten, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, Leiter Referat Waldbau, Klimawandel im Wald, Holzwirtschaft

15:20 – 15:55 Auswirkungen und Anpassungen im Waldbau: Dr. Bertram Leder, Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald, Leiter der Schwerpunktaufgabe Waldbau und Forstvermehrungsgut

Die Waldarbeit und die Holzernte in Zeiten des Klimawandels sind eines der Themen am Donnerstag, 16. Juni ,im Holzkompetenzzentrum Rheinland. Foto: HKZ/pp/Agentur ProfiPress

Die Waldarbeit und die Holzernte in Zeiten des Klimawandels sind eines der Themen am Donnerstag, 16. Juni ,im Holzkompetenzzentrum Rheinland. Foto: HKZ/pp/Agentur ProfiPress

15:55 – 16:15 Pause

16:15 – 16:50 Waldarbeit und Holzernte im Klimawandel: Thilo Wagner, Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald, Leiter Forstliches Bildungszentrum

16:50 – 17:45 Podiumsdiskussion mit Dietrich Graf Nesselrode, Waldbauernverband Nordrhein-Westfalen e. V., Bezirksgruppe Waldeifel, Stefan Seifert, Forstbetrieb der Stadt Bad Münstereifel

17:45  Veranstaltungsende

Gelegenheit zu Gesprächen bei Imbiss und Getränken

Um Anmeldung wird bis zum 10. Juni gebeten: per Fax: 0 24 86/80 10-25, per E-Mail: hocheifel-zuelpicher-boerde@wald-und-holz.nrw.de

pp/Agentur ProfiPress

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