24. Februar 2016

Zehn Millionen Euro für neues HWK-Berufsbildungszentrum

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke übergab Förderbescheid

Trier – Die Handwerkskammer Trier (HWK) hat einen Förderbescheid aus Landesmitteln in Höhe von rund 10,3 Millionen Euro zur Errichtung eines neuen Berufsbildungs- und Technologiezentrums im Passivhausstandard erhalten. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke überreichte die offizielle Zusage an Kammerpräsident Rudi Müller und HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Bitter auf der „Öko 2016“ im Messepark Trier.

Der rund 16.000 Quadratmeter große Neubau in der Loebstraße 18 wird unter ökologischen und bislang einzigartigen energieeffizienten Gesichtspunkten errichtet. So entsteht in Trier das bundesweit erste Bildungszentrum einer Handwerkskammer im Passivhausstandard. Aufgrund dieser überregionalen Ausstrahlungskraft gilt das geplante Berufsbildungs- und Technologiezentrum der HWK Trier als „Leuchtturm-Projekt“. Das Land Rheinland-Pfalz gewährt zusätzlich die hierfür benötigte Summe von 2,6 Millionen Euro.

Aus den Händen der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke nahm Kammerpräsident Rudi Müller jetzt den Bewilligungsbescheid für einen Millionen-Zuschuss für den Bau eines neuen Berufsbildungs- und Technologiezentrums entgegen. Foto: HWK/pp/Agentur ProfiPress

Aus den Händen der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke nahm Kammerpräsident Rudi Müller jetzt den Bewilligungsbescheid für einen Millionen-Zuschuss für den Bau eines neuen Berufsbildungs- und Technologiezentrums entgegen. Foto: HWK/pp/Agentur ProfiPress

Mit dem Neubau soll Lehrlingen und Meisterschülern eine moderne Handwerksausbildung gewährleistet werden. Auch die Teilnehmer der HWK-Akademie sollen davon profitieren, wenn 2019 der Startschuss für die ersten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen im neuen BTZ fällt. Das jetzige Bildungszentrum stammt aus den 60-er Jahren und ist baufällig. Ein Kostenvergleich hatte ergeben, dass ein Neubau wirtschaftlicher ist als umfangreiche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen. Die förderfähigen Kosten inklusive Ausstattung belaufen sich insgesamt auf knapp 44 Millionen Euro. Das Bundesbildungsministerium fördert das Projekt mit 18,5 Millionen Euro.

Mit 412 Werkstattplätzen und 182 Unterrichtsplätzen soll das neue Bildungszentrum zum einen das gewohnte Bildungsangebot für Elektrotechniker, Friseure, Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klimatechnik, Kfz-Mechatroniker, Maler und Tischler in modernen Räumlichkeiten umfassen.

Zum anderen sieht das Konzept vor, neue Handwerksbereiche wie erneuerbare Energien und Elektromobilität zu fördern. Auch sollen in der zukunftsfähigen Bildungseinrichtung verschiedene Gewerke, die etwa in den Bereichen Mikro-Blockheizkraftwerk und Brennstoffzelle arbeiten, zusammenwachsen.

pp/Agentur ProfiPress




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