28. Januar 2016

Für die Familie – Für den Beruf

VR-Bank Nordeifel eG eines von vier Unternehmen beim NRW-Familiengipfel – Vorstandsvorsitzender Bernd Altgen erweiterte gemeinsame Erklärung der Gipfelteilnehmer: Schaffung von regionalem Austausch – Mit Familiengenossenschaft bei Vereinbarkeit von Familie und Beruf gut aufgestellt

Schleiden/Düsseldorf – Als eines von vier Unternehmen nahm die VR-Bank Nordeifel eG mit Vorstandsvorsitzendem Bernd Altgen und Projektleiterin Familienmanagment Gisela Caspers am ersten nordrhein-westfälischen Familiengipfel teil. Der Gipfel mit NRW-Familienministerin Christina Kampmann fand im Düsseldorfer Landesministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) statt. Vertreter von Wirtschaft, Politik und Verbänden verfassten dort im Dialog eine Erklärung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Auslöser für den Familiengipfel war unter anderem der nordrhein-westfälische Familienbericht. Demnach wünsche sich die überwiegende Mehrheit der Eltern eine partnerschaftliche Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit.

Die Erklärung soll ein Signal an Familien, Wirtschaft und Gesellschaft geben, denn: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht ganz oben auf der politischen Agenda der Landesregierung“, betonte die Familienministerin und fügte hinzu: „Investitionen in die Familie sind Investitionen in die Gesellschaft.“

Bernd Altgen, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Nordeifel eG, und NRW-Familienministerin Christina Kampmann kamen beim Familiengipfel zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ins Gespräch. Großes Interesse fand bei ihr die Familiengenossenschaft Nordeifel-Euskirchen mit 50 Arbeitgebern und Väter in Teilzeit mit Beraterbüro zu Hause. Foto: MFKJKS/J. Kura/pp/Agentur ProfiPress

Bernd Altgen, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Nordeifel eG, und NRW-Familienministerin Christina Kampmann kamen beim Familiengipfel zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ins Gespräch. Großes Interesse fand bei ihr die Familiengenossenschaft Nordeifel-Euskirchen mit 50 Arbeitgebern und Väter in Teilzeit mit Beraterbüro zu Hause. Foto: MFKJKS/J. Kura/pp/Agentur ProfiPress

Für die VR-Bank Nordeifel eG beteiligte sich Bernd Altgen an der Gestaltung der gemeinsamen Erklärung im Familiengipfel. Aufgenommen wurde unter anderem sein Vorschlag, dass Betriebe sich dafür einsetzen sollen, regionale Netzwerke zu schaffen.

Die VR-Bank Nordeifel eG legt selbst viel Wert auf die gemeinsame Entwicklungsarbeit vor Ort. Das beweist nicht zuletzt die Gründung der Familiengenossenschaft vor gut einem Jahr mit inzwischen rund 50 beteiligten Unternehmen. Mitarbeiter und deren Angehörige können sich über das Netzwerk beraten lassen zu Themen wie Kinderbetreuung, Gesundheit oder Pflege und Demenz.

Die VR-Bank Nordeifel eG ist bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf also schon gut aufgestellt, wie ihr seit 2012 die Bertelsmann Stiftung testiert. Im Oktober 2015 wurde sie von der Bundesministerin Andrea Nahles als zweites Unternehmen bundesweit für den erfolgreichen Abschluss des INQA-Audit (Initiative Neue Qualität der Arbeit) ausgezeichnet.

Zudem hat sie seither 16 Firmen zur Zertifizierung als „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ und 4 Unternehmen zur Teilnahme am INQA-Audit animiert.

Vier Unternehmen nahmen am NRW-Familiengipfel mit Ministerin Christina Kampmann (Mitte) in Düsseldorf teil. Zu den ausgewählten Gipfelteilnehmern gehörte die VR-Bank Nordeifel eG mit Vorstandsvorsitzendem Bernd Altgen (2. von links), hier mit Jörg Klausch (Perbit Software), Klemens Steiner (ERGO Versicherungsgruppe) und Wilfried Okfen (Ford-Werke). Foto: MFKJKS/J. Kura/pp/Agentur ProfiPress

Vier Unternehmen nahmen am NRW-Familiengipfel mit Ministerin Christina Kampmann (Mitte) in Düsseldorf teil. Zu den ausgewählten Gipfelteilnehmern gehörte die VR-Bank Nordeifel eG mit Vorstandsvorsitzendem Bernd Altgen (2. von links), hier mit Jörg Klausch (Perbit Software), Klemens Steiner (ERGO Versicherungsgruppe) und Wilfried Okfen (Ford-Werke). Foto: MFKJKS/J. Kura/pp/Agentur ProfiPress

Gerade die Familiengenossenschaft stieß bei den Teilnehmern des Familiengipfels auf reges Interesse. Die gemeinsame Erklärung umfasst nun eine Vielzahl von Zielen. So sollen durch die Elternzeit keine beruflichen Nachteile entstehen und Väter ebenso wie Mütter mit familienfreundlichen Personalmaßnahmen unterstützt werden. Dazu gehören zum Beispiel flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und eine verbesserte Kinderbetreuung in Randzeiten.

Ministerin Christina Kampmann kündigte in diesem Zusammenhang an, dass eine Arbeitsgruppe „familie.digital“ gebildet werden solle. Bis zum Herbst sollen dort konkrete Ideen entwickelt werden, wie mithilfe der Digitalisierung Arbeitsmodelle wie Telearbeit oder Homeoffice ausgebaut werden könnten. „In Nordrhein-Westfalen haben wir aufgrund der vielen Pendler ein großes Potential für ortsunabhängiges Arbeiten im Homeoffice“, so Kampmann.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt die gemeinsame Erklärung aus dem Familiengipfel bei den Vätern. „In Nordrhein-Westfalen gehen nur 25,5 Prozent der Väter in Elternzeit, 60 Prozent davon nutzen die Elternzeit von zwei Monaten – da ist noch viel Luft nach oben“, so die Ministerin.

Sie kündigte noch für das erste Halbjahr 2016 eine Väter-Kampagne mit dem Titel „Verpass nicht die Rolle deines Lebens“ an. Denn viele Männer befürchteten aufgrund von Elternzeit Rückschritte in ihrer Karriere – und trauten sich gar nicht erst, bei ihrem Arbeitgeber zu fragen. In Sachen „aktive Vaterschaft“ hat die VR-Bank Nordeifel eG schon vor einigen Jahren ein neues Arbeitsmodell eingeführt: Sie beschäftigt Männer in Teilzeit mit Beraterbüros im eigenen Haus.

pp/Agentur ProfiPress

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Kommentare




  1. Die VR-Bank Nordeifel eG ist nicht nur in ihrem Geschäftsgebiet sehr aktiv, sondern auch im Kreis Euskirchen, in der NRW-Eifel und auch in der eifelweit agierenden Arbeitgebermarke EIFEL – Hut ab, weiter so!
    MP

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