3. Dezember 2015

Aachener Zeitungs-Ente“ für Schreinemakers

Bezirksverein Aachener Presse im Deutschen Journalisten-Verband vergibt Auszeichnung für Margarethe Schreinemakers

Nordeifel – Seine jährliche Auszeichnung, die „Aachener Zeitungs-Ente“ vergab jetzt der Bezirksverein Aachener Presse im Deutschen Journalisten-Verband. Preisträger in diesem Jahr waren die Journalistin Margarethe Schreinemakers und der Jazz-Musiker Heribert Leuchter.

„Die Eupener Publizistin Margarethe Schreinemakers setzt sich seit langer Zeit mit zahlreichen Aktionen für die Mallorca Tierrettung e.V. und das Tierheim Eupen ein. Weiter engagiert sich die Journalistin für Menschen in Not in Ostbelgien in Zusammenarbeit mit Kiwanis St. Vith sowie für den „Köln Ball“ zugunsten der Kinderkrebsforschung der Kinderklinik und Aidshilfe (Lebenshaus Dirk Bach)“, so der Bezirksverein Aachen. Die Laudatio auf Margarethe Schreinemakers hielt Harald Mollers, Minister für Bildung und wissenschaftliche Forschung der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.

Die diesjährigen Preisträger Margarete Schreinemakers und Heribert Leuchter - umrahmt von den Laudatoren und den Mitgliedern des Gewerkschaftsvorstandes. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Die diesjährigen Preisträger Margarete Schreinemakers und Heribert Leuchter – umrahmt von den Laudatoren und den Mitgliedern des Gewerkschaftsvorstandes. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Geehrt wurde weiter der Musiker Heribert Leuchter. Er vermittle durch seine Projekte nicht nur die vielfältige Ausdrucksweise und facettenreiche Sprache von Musik, sondern erkläre den Zuhörern in pointierten Moderationen die historische Einordnung von einzelnen Musikstücken, ihre musikalischen Besonderheiten sowie die Motive von Komponisten und spezifischen Fähigkeiten von Interpreten. Die Laudatio auf Heribert Leuchter hielt der Intendant des Grenzlandtheaters Aachen Uwe Brandt.

Der Bezirksverein Aachener Presse im Deutschen Journalisten-Verband vergibt jährlich eine „Presse-Ente“ für journalistische Arbeit. Darüber hinaus wird eine „Ente“ an eine Persönlichkeit der Region verliehen, die im letzten Jahr im Interesse der Öffentlichkeit gestanden hat. Der Preis wird seit 1966 für Verdienste um die Region des Bezirksvereins verliehen. „Erfinder“ dieser geschätzten Ehrung (handgetöpferte und nummerierte Ente, dazu eine Urkunde mit Widmung) war Walter Queck, der selbst auch die Ente Nr. 76 erhalten hat. Weitere Preisträger waren unter anderen der Ruhrgebietsverleger Dietrich Oppenberg (die „NRZ“ hatte lange Jahre hindurch eine Regionalausgabe Aachen-Alsdorf), der Journalistenverband Lüttich/Belgien, Aachens Bischof Dr. Klaus Hemmerle, Bundesarbeitsminister Dr. Norbert Blüm und die Aachener Dressur-Reiterinnen Nadine Capellmann und Alexandra Simons-de Ridder. Übrigens leitet sich der Begriff „Ente“ von dem Brauch früherer Zeitungen ab, nicht bestätigte Berichte am Ende mit dem Hinweis „n.t.“ zu versehen (für „non testatum“, also „nicht bestätigt“).

pp/Agentur ProfiPress

 




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