7. Juli 2015

Geschult für „Borstgrasrasen der Eifel“

Gästeführer zu seltenen Lebensräumen der Eifel ausgebildet – Seminar in Nettersheim mit Exkursion in die Heide – Seminar rund um Tiere, Pflanzen und Naturerlebnispädagogik

Eifel/Nettersheim – Artenreiche Borstgrasen und Bergmähwiesen, trockene und feuchte Heiden – Landschaften, die ehemals typisch für die Eifel waren. Heute sind diese Lebensräume selten geworden. Elf Gästeführer wurden jetzt zu den „Borstgrasrasen der Eifel“ in Nettersheim geschult – und möchten mit ihrem neuen Wissen die Menschen der Region für Natur und Landschaft begeistern.

Beim Wildkräuterpicknick entwickelten die Gästeführer schon erste Ideen für ihre individuellen Führungen zu den „Borstgrasrasen der Eifel“. Foto: Marita Müller-Ahrens/pp/Agentur ProfiPress

Beim Wildkräuterpicknick entwickelten die Gästeführer schon erste Ideen für ihre individuellen Führungen zu den „Borstgrasrasen der Eifel“. Foto: Marita Müller-Ahrens/pp/Agentur ProfiPress

Das zweitägige Seminar für die Gästeführer fand im Rahmen einer Kooperation des mit europäischen Mitteln geförderten LIFE+ Projektes „Allianz für Borstgrasrasen“ und der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) statt. Zwischen strahlendem Sonnenschein und einem erfrischenden Gewitter präsentierten sich die für die Eifel charakteristischen Lebensräume im besten Licht. Vor Ort wurde den Gästeführern das nötige Wissen und „Handwerkszeug“ vermittelt, um Gäste und Naturliebhaber kompetent durch Borstgrasrasen, Bergmähwiesen und Heidelandschaften zu führen.

Bei einer Exkursion in die Sistig-Krekeler Heide der Gemeinde Kall konnten die Teilnehmer selbst sinnliche Eindrücke von der Arten-, Farben- und Formenvielfalt gewinnen. Experten wie Marita Müller-Ahrens, Prof. Dr. Wolfgang Schumacher, Stefan Meisberger und Beate Jacob gaben einen Einblick in die Geschichte der Landschaft und zu deren Pflanzen- und Tierwelt. Borstgrasrasen gehören heute zu den am stärksten gefährdeten Lebensräumen in der Eifel.

Die Gästeführer erlebten die Eifellandschaft mit allen Sinnen und möchten jetzt andere durch ihre Führungen für die blühende Natur begeistern. Foto: Marita Müller-Ahrens/pp/Agentur ProfiPress

Die Gästeführer erlebten die Eifellandschaft mit allen Sinnen und möchten jetzt andere durch ihre Führungen für die blühende Natur begeistern. Foto: Marita Müller-Ahrens/pp/Agentur ProfiPress

Uta Splettstößer führte in die Methodik der Natur(erlebnis)pädagogik ein und gab Tipps, wie die Gästeführer sie in Theorie und Praxis einsetzen können. Das Gelernte wurde dann auch gleich umgesetzt: Bei einem Wildkräuterpicknick unter blauem Himmel „erschmeckten“ die Teilnehmer die blühende Landschaft.

Gut gerüstet können die geschulten Gästeführer nun die Gäste der Region durch die Eifellandschaft begleiten. Anfragen und Kontaktdaten über das LIFE+ Projekt „Allianz für Borstgrasrasen“ bei der Biologischen Station für den Kreis Euskirchen e.V. in Nettersheim.

pp/Agentur ProfiPress

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