23. Juni 2015

Geopark Vulkaneifel inspiziert

UNESCO entsendet zwei Prüfer des Globalen Geopark Netzwerkes in die Vulkaneifel

Vulkaneifelkreis – Im Herbst dieses Jahres soll die Entscheidung darüber fallen, ob die Vulkaneifel den Titel eines „UNESCO Geoparks“ erhält. Vor diesem Hintergrund war die diesjährige Überprüfung von besonderer Bedeutung. „Denn nur diejenigen Geoparks, die ihre Hausaufgaben in den Bereichen Umweltbildung, Geotourismus und Regionalentwicklung gemacht haben, erhalten eine grüne Karte und damit die volle Bestätigung als globaler Geopark. Dies ist die Vorraussetzung für die bevorstehende UNESCO-Anerkennung im November“, erklärt Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel.

Richard Watson aus Nordirland und Noritaka Matsubara aus Japan führten jetzt die turnusgemäß alle vier Jahre stattfindende Überprüfung der Geoparks durch. Die Prüfung umfasste einen formalen Teil mit der Bearbeitung der obligatorischen Prüfungsdokumente und eine Besichtigung der Maßnahmen, die in den zurückliegenden vier Jahren umgesetzt wurden.

Die Geopark-Prüfer Noritaka Matsubara (l.) und Richard Watson besichtigen gemeinsam mit Günter Rätz und Dr. Andreas Schüller die Sanierungsmaßnahmen am Bodenbacher Drees. Foto: Vulkaneifelkreis/pp/Agentur ProfiPress

Die Geopark-Prüfer Noritaka Matsubara (l.) und Richard Watson besichtigen gemeinsam mit Günter Rätz und Dr. Andreas Schüller die Sanierungsmaßnahmen am Bodenbacher Drees. Foto: Vulkaneifelkreis/pp/Agentur ProfiPress

Die Prüfer Watson und Matsubara zeigten sich beeindruckt von dem, was sie sahen. Insbesondere wurden die Kooperationen auf der lokalen Ebene sehr beachtet. Dass Vertreter aus den kommunalen Verwaltungen aber auch Landschaftspflegefachleute, Touristiker und begeisterte Bürger die Geschäftstelle bei der Präsentation der Maßnahmen vor Ort unterstützten, machte deutlich, dass die Verankerung des Geoparks Vulkaneifel in der Region mittlerweile einen guten Stand erreicht hat. „In der Vulkaneifel haben die kommunalen Akteure den Wert des Geoparks und die sich hieraus ergebenden Chancen offensichtlich erkannt. In anderen Geoparks ist dies leider noch lange nicht der Fall“, stellte Richard Watson fest.

Die Prüfer reisten sichtlich zufrieden und ohne Beanstandungen wieder ab. Die Geschäftsstelle wertet dies als ein gutes Zeichen für eine erfolgreich absolvierte Überprüfung. Die Verkündung des abschließenden Prüfungsergebnisses erfolgt jedoch erst auf der nächsten internationalen Geopark-Konferenz im finnischen Rokua Anfang September dieses Jahres.

pp/Agentur ProfiPress




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