10. Juni 2015

Motorradveteranen auf Eifel-Tour

Oldtimer-Treffen im Kommerner Mühlenpark hat Fans im In- und Ausland

Mechernich-Kommern – Strahlender Sonnenschein und herausfordernde Strecken durch die Eifel waren nur zwei der zahllosen Gründe, aus denen es Motorradfans aus dem In- und Ausland in den Kommerner Mühlenpark zog. 109 Maschinen gingen bei der mittlerweile elften Rundfahrt der Oldtimerfreunde Nordeifel an den Start, und die Zahl hätte noch deutlich höher ausfallen können, wie Organisator Frank Frings berichtete.

109 Teilnehmer gingen bei der elften Rundfahrt der Oldtimerfreunde Nordeifel im Kommerner Mühlenpark an den Start. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

109 Teilnehmer gingen bei der elften Rundfahrt der Oldtimerfreunde Nordeifel im Kommerner Mühlenpark an den Start. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

„Genau wie in den vergangenen Jahren waren wir leider auch diesmal wieder gezwungen, zahlreiche Anmeldungen abzulehnen. Die gesetzliche Vorschrift, zwischen jedem Starter eine Minute Pause zu lassen, macht es zeitlich unmöglich, mehr Teilnehmer für die beiden Etappen zuzulassen.“ Für Frank Frings stellte diese elfte Großveranstaltung eine Premiere dar, denn er zeigte sich zum ersten Mal für den reibungslosen Ablauf verantwortlich. „Willi Kettler hat bisher wirklich hervorragende Arbeit darin geleistet zu verbergen, wie viel Aufwand hinter einem solchen Projekt steckt“, verkündete er mit einem Lachen. „Jetzt kann Willi die Fahrten selbst in vollem Umfang genießen und sich unter die anderen Teilnehmer mischen“, gönnt er dem bisherigen Organisator das Vergnügen.

Ein genauerer Blick auf das Fahrerfeld macht schnell deutlich, dass sich der Mechernicher Oldtimerclub weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat. Längst haben Zweiradfreunde aus Belgien, Luxemburg und den Niederlanden die jährlich stattfindenden Rundfahrten im Kalender markiert.

Auch historische Beiwagen-Gespanne gehörten zu den Hinguckern. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Auch historische Beiwagen-Gespanne gehörten zu den Hinguckern. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Aber auch in Deutschland gibt es Fahrer, die eine Menge Einsatz zeigen, um an dem Ausflug durch die Eifel teilnehmen zu können. „Um drei Uhr heute Morgen hab ich mich bereits in den Sattel geschwungen. Mit einer etwas längeren, dafür aber umso schöneren Route, den beiden Etappen der Motorradveteranen und der abschließenden Heimfahrt werde ich heute knapp 1.000 Kilometer zurücklegen“, berichtete der im bayrischen Kitzingen beheimatete Günter Henrici. „20 Oldtimertreffen pro Jahr sind für mich keine Seltenheit. Da dürfen die Nordeifeler sicher nicht fehlen, deren Strecken stets mit optischen und fahrerischen Highlights punkten können”, lobt er.

Die Geschwindigkeit, mit der die Fahrer die insgesamt rund 150 Kilometer langen Etappen absolvierten, spielte für die Verantwortlichen jedoch keine Rolle, schließlich sollten sie möglichst viel von der schönen Umgebung mitbekommen, so Frings weiter.

pp/Agentur ProfiPress

 

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