29. Januar 2015

Handwerkskammer verleiht Ökonomiepreis

Bachelorarbeit über Kostensenkung durch Kundenintegration ausgezeichnet – „Problemstellung sinnvoll mit der Praxis verknüpft“

Eifel/ Trier – Jan Philipp Bender aus Dickenschied im Hunsrück (Rheinland-Pfalz) hat für seine Bachelorarbeit den Ökonomiepreis der Handwerkskammer Trier (HWK) erhalten. Prof. Dr. Rolf Weiber von der Universität Trier hat die Abschlussarbeit im Fach Betriebswirtschaftslehre betreut. Die Arbeit über „Kundenintegrationspotenziale industrieller Dienstleistungen unter dem Aspekt der Kostensenkung“ erhielt die Note 1,3. Laut Gutachter sei es dem Verfasser gelungen, die Problemstellung sinnvoll mit der Praxis zu verknüpfen und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Die HWK zeichnet regelmäßig gelungene Abschlussarbeiten von Absolventen der Trierer Hochschulen aus, in denen für das Handwerk und den Mittelstand relevante Themen behandelt werden.

Anbieter industrieller Dienstleistungen stehen vor der Herausforderung, die Kosten für deren Erstellung zu senken, so der Ansatz von Jan Philipp Bender. In seiner Arbeit geht er der Frage nach, wie dies gelingen kann, sodass zugleich auch der Kunde davon profitiert. Bei der Suche nach Alternativen zum Outsourcing stellt er die Maßnahme der Kundenintegration in den Mittelpunkt seiner Bachelorarbeit.

Handwerkskammer-Präsident Rudi Müller (r.) zeichnet Jan Philipp Bender mit dem Ökonomiepreis aus. Prof. Dr. Rolf Weiber (l.) von der Universität Trier hat die Abschlussarbeit betreut. Foto: HWK/pp/Agentur ProfiPress

Handwerkskammer-Präsident Rudi Müller (r.) zeichnet Jan Philipp Bender mit dem Ökonomiepreis aus. Prof. Dr. Rolf Weiber (l.) von der Universität Trier hat die Abschlussarbeit betreut. Foto: HWK/pp/Agentur ProfiPress

„Wenn der Kunde bei Erstellung der Dienstleistung miteinbezogen ist, lassen sich die Arbeitsbelastung beim Anbieter und somit Kosten senken“, argumentiert Bender. So könnten Hersteller und Abnehmer in Serviceverträgen beispielsweise vereinbaren, dass der Kunde sich an der Behebung von Maschinenstörungen aktiv beteiligt. Würden auf diese Weise Kosten reduziert, so Bender, seien sowohl Kunden als auch Anbieter zu einer solchen Zusammenarbeit bereit. Wo allerdings Anreize für den Kunden fehlten, sei der Stellenwert von Kundenintegration eher gering. In seiner Untersuchung hat der Betriebswirt einen Lösungsansatz entwickelt, der entsprechende Anreize schafft und grundsätzlich die Beteiligung des Kunden an den Kostenersparnissen des Anbieters vorsieht.

„Die Höhe der Beteiligung sollte dabei so kalkuliert werden, dass das Angebot des Herstellers für den Kunden wirtschaftlicher als die Eigenerstellung der Dienstleistung ist“, rät Bender. Die restlichen Einsparungen würden schließlich den Kostenvorteil für den Hersteller bilden, wodurch das Gesamtergebnis für beide Parteien vorteilhaft wäre.

pp/Agentur ProfiPress




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