28. Januar 2015

Regionale Wirtschaft ist optimistisch

Einnahmen zu Ausgaben

IHK-Konjunkturumfrage: Unternehmen wollen mehr investieren und Personal einstellen – Betriebe in Region Trier mit Geschäftslage zufrieden – Moderater Wachstum der regionalen Wirtschaft in Südeifel erwartet

Eifel/Trier – In ihrer aktuellen Konjunkturumfrage hat es die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier überwiegend mit optimistisch gestimmten Unternehmern zu tun. Die Betriebe in der Region Trier berichten zu Jahresbeginn 2015 von einer guten (40 Prozent) oder befriedigenden (49 Prozent) Betriebskonjunktur und sind überwiegend mit ihrer Geschäftslage zufrieden. 38 Prozent der Befragten in der Südeifel haben im vergangenen Jahr ihren Umsatz gesteigert, lediglich 23 Prozent mussten Umsatzrückgänge hinnehmen. 165 regionale Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche mit 15.000 Beschäftigten haben sich an der Umfrage beteiligt.

Vor allem wegen der höheren mittelfristigen Erwartungen ist der IHK-Konjunkturklimaindikator auf aktuell 121 Punkte gestiegen (Herbst 2014: 113 Punkte). Werte über 100 signalisieren ein positives Konjunkturklima. In der Industrie haben sich die Geschäftserwartungen deutlich aufgehellt: Das verarbeitende Gewerbe hat sich zum Jahresende über eine steigende Zahl an Auftragseingängen gefreut, insbesondere aus dem Ausland. Die Erwartungen an den Export in diesem Jahr sind dementsprechend in 32 Prozent der Betriebe optimistisch, nur elf Prozent rechnen mit sinkenden Ausfuhrziffern.

Die regionalen Unternehmen sind derzeit laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer Trier mit der Geschäftslage zufrieden. Für 2015 wird ein moderates Wachstum der regionalen Wirtschaft erwartet. Foto: Thorben Wengert/www.pixelio.de/pp/ProfiPress

Die regionalen Unternehmen sind derzeit laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer Trier mit der Geschäftslage zufrieden. Für 2015 wird ein moderates Wachstum der regionalen Wirtschaft erwartet. Foto: Thorben Wengert/www.pixelio.de/pp/ProfiPress

Parallel zu den gestiegenen Geschäftserwartungen äußern die Betriebe in der Südeifel auch wieder eine leicht positive Investitionsneigung und Beschäftigungsplanung: 23 Prozent der regionalen Unternehmen wollen 2015 mehr Personal einstellen, lediglich zehn Prozent befürchten, sich von Mitarbeitern trennen zu müssen.

Angesichts 6000 fehlender qualifizierter Arbeitnehmer, so die Berechnungen des IHK-Fachkräftemonitors, kommt der betrieblichen Fachkräftesicherung eine herausgehobene Bedeutung zu. Der Fachkräftemangel und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen werden von mehr als der Hälfte der Befragten als zentrale Konjunkturrisiken angesehen. Wachstumsfördernd wirken derzeit neben dem schwachen Euro vor allem die sehr niedrigen Zinsen sowie die stark gesunkenen Rohölpreise.

„Für die Region Trier ist die Konjunktur-Ampel während des vierten Quartals 2014 von Gelb auf Grün gesprungen – durchaus etwas überraschend. Das ist aber weltwirtschaftlichen Faktoren und den Anstrengungen der Unternehmen geschuldet. Die deutsche Wirtschaftspolitik erzeugt derzeit leider Gegenwind“, kommentiert IHK-Volkswirt Matthias Schmitt die Konjunktur-Umfrageergebnisse. „Nach Ansicht der Unternehmen wird die regionale Wirtschaft 2015 insgesamt moderat wachsen.“

pp/Agentur ProfiPress

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