2. Januar 2015

Ein gutes Jahr für die Hilfsgruppe Eifel

Bei der traditionellen Jahresabschlussfeier mit ihren rund 40 Schützlingen im Haus Kronenberg in Vollem zog die Hilfsgrupper Eifel eine positive Bilanz. Dank der Spendenbereitschaft der Eifeler konnte sie im vergangenen Jahr rund 300.000 Euro in ihre vielfältigen Hilfsprojekte investieren. (Foto: Reiner Züll)

Jahresabschlussfeier des Eifeler Förderkreises für tumor- und leukämieerkrankte Kinder mit 40 Schützlingen in der Nordeifel – 2014 rund 300.000 Euro in diverse Projekte investiert – Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel dankt der Eifeler Bevölkerung

Nordeifel – Die Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämieerkrankte Kinder kann auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken. Bei der traditionellen Jahresabschlussfeier im Haus Kronenberg in Mechernich-Vollem Kreis Euskirchen) zog der Vorsitzende des Kaller Förderkreises, Willi Greuel, eine positive Bilanz. Die Spendenbereitschaft der Eifeler Bevölkerung sei nach wie vor ungebrochen, freute sich Greuel, so dass die Hilfsgruppe vielen behinderten und kranken Kindern helfen konnte. Rund 40 hilfsbedürftige Schützlinge, die von der Hilfsgruppe betreut werden, nahmen mit ihren Eltern an der Abschlussfeier teil. Dabei wurden sie auch vom Nikolaus mit süßen Gaben beschenkt.

Rolf Jaeck (links) und Björn Schäfer (rechts) überbrachten Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel zum Jahresende eine 4500-Euro-Spende des Kommerner Steige-Teams. Es war der Erlös des Vatertagsfestes und des Paveier-Weihnachtskonzertes. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Rolf Jaeck (links) und Björn Schäfer (rechts) überbrachten Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel zum Jahresende eine 4500-Euro-Spende des Kommerner Steige-Teams. Es war der Erlös des Vatertagsfestes und des Paveier-Weihnachtskonzertes. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Greuel hatte neben seinem Bericht über die erfolgreiche Arbeit auch weitere gute Nachrichten zu vermelden: Die beiden Leukämiepatienten Björn Pfingsten aus Hellenthal sowie die fünfjährige Lara aus Erftstadt, für die im November passende Stammzellenspender gefunden wurden, seien inzwischen transplantiert worden.

Mit zunehmenden Projekten und wachsenden Aufgaben stiegen auch die finanziellen Verpflichtungen und damit die Ausgabenbilanz des Kaller Förderkreises, so der Hilfsgruppenchef. Rund 300.000 Euro seien im letzten Jahr in die vielseitigen Projekte der Hilfsgruppe investiert worden. Das sei nur durch die große Spendenbereitschaft der Menschen im Kreis Euskirchen möglich, erklärte Willi Greuel, der seinen ausdrücklichen Dank an die Eifeler Bevölkerung richtete.

Eine Spende von 600 Euro übergaben die Kallmuther Junggesellen an die Hilfsgruppe. Das Geld hatten sie beim jährlichen „Brabbeln“ im Dorf eingesammelt. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Eine Spende von 600 Euro übergaben die Kallmuther Junggesellen an die Hilfsgruppe. Das Geld hatten sie beim jährlichen „Brabbeln“ im Dorf eingesammelt. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Besonders in den vergangenen vier Wochen vor Weihnachten habe die Hilfsgruppe zahlreiche Spendeneingänge von Firmen, Kirchen, Vereinen und Privatleuten verzeichnen können. Mehrere wurden persönlich an den Kaller Förderkreis übergeben. Zu den Überbringern zählten Rolf Jaeck und Björn Schäfer vom Kommerner Steige-Team, die 4500 Euro spendeten, die im laufenden Jahr in Kommern bei Veranstaltungen zugunsten der Hilfsgruppe zusammen gekommen waren. Die Junggesellen aus Kallmuth übergaben beim Jahresabschluss 600 Euro, die sie beim traditionellen „Brabbeln“ gesammelt hatten.

Auch der in Bad Münstereifele ansässige Kreisverband Euskirchen im Deutschen Hausfrauenbund beschenkte die Hilfsgruppe mit 500 Euro, obwohl der Verband außer den Mitgliedsbeiträgen keine eigenen Einnahmen hat. Die 500 Euro waren das Preisgeld, dass der 76 Mitglieder zählende Verein bei einer Aktion „Nachhaltiges (Ab)-Waschen“ in den gewonnen hatte. Bei der Übergabe der Spende an Angelika Züll von der Hilfsgruppe erläuterten die Vereinsvorsitzende Ulrike Pfennings-Kutsch sowie die Schatzmeisterin Helene Fleischmann die vielfältigen Aktionen in Schulen und Kindergärten. Auch Kochkurse für Männer werden angeboten.

Der Kreisverband Euskirchen im Deutschen Hausfrauenbund spendete 500 Euro, die er bei einem Wettbewerb gewonnen hatte, an die Hilfsgruppe Eifel. Die Kreisvorsitzende Ulrike Pfennings-Kutsch (Mitte) und die Schatzmeisterin Helene Fleischmann (links) übergaben den Spendenscheck an Angelika Züll von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Der Kreisverband Euskirchen im Deutschen Hausfrauenbund spendete 500 Euro, die er bei einem Wettbewerb gewonnen hatte, an die Hilfsgruppe Eifel. Die Kreisvorsitzende Ulrike Pfennings-Kutsch (Mitte) und die Schatzmeisterin Helene Fleischmann (links) übergaben den Spendenscheck an Angelika Züll von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Ein großer Erfolg war auch in diesem Jahr die große Tombola im Kaller Rewe-Center, bei der Marktmanager Rudi Hannes für die Hilfsgruppe einen Gesamterlös von 10.000 Euro erzielte. Auch Landrat Günter Rosenke hatte mit seiner „BüLaRose“-Band für den Kaller Förderkreis musiziert und 1000 Euro gespendet.

3000 Euro spendeten die Mechernicher Hamacher Elektronik GmbH, Petra Brucker aus Kall sowie die Pfarrgemeinde Lommersdorf-Freilingen überwiesen je 2000 Euro. Von der Blumenthaler Firma Holtec erhielt die Hilfsgruppe 1750 Euro. Je 1500 Euro spendeten die Firma Metallbau Schorn in Bergbuir, der Freizeitpark in Gondorf, die Schoeller-Werke in Hellenthal, die Eifeler Maschinenbau GmbH in Euskirchen sowie Willi Dederichs aus Dahlem-Baasem. 1150 Euro spendete Gert Philippen aus Hellenthal der Hilfsgruppe.

Bei der traditionellen Jahresabschlussfeier mit rund 40 Schützlingen im Haus Kronenberg in Vollem zog die Hilfsgruppe Eifel eine positive Bilanz. Dank der Spendenbereitschaft der Eifeler konnte sie im vergangenen Jahr rund 300.000 Euro in ihre Hilfsprojekte investieren. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Bei der traditionellen Jahresabschlussfeier mit rund 40 Schützlingen im Haus Kronenberg in Vollem zog die Hilfsgruppe Eifel eine positive Bilanz. Dank der Spendenbereitschaft der Eifeler konnte sie im vergangenen Jahr rund 300.000 Euro in ihre Hilfsprojekte investieren. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Spenden von 1000 Euro kamen von den beiden Friseursalons von Patricia Haseleu in Kall, der Gölz GmbH in Hellenthal, der Kirchengemeinde St. Nikolaus in Gemünd, der Firma Josef Zimmermann in Mechernich, Norbert und Waltraud Dreßen aus Schleiden sowie Hubert Lehner aus Mechernich. Zudem konnten zahlreiche Spenden in Höhe von 500 Euro verbucht werden. Auch das Mechernicher Krematorium Bonn-Rhein-Erft hatte der Hilfsgruppe diesen Betrag zu kommen lassen.

Weitere Infos gibt es unter www.kinderkrebshilfe-eifel.de.

Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

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