4. Dezember 2014

Freunde singen für den Frieden

„Frieden – Peace – Shalom – Salam“: Ein Abend mit Hannes Schöner, Jens Streifling und Freunden am Donnerstag, 18. Dezember, ab 20 Uhr in der Aula des Hermann-Josef-Kollegs in Kall-Steinfeld – Projektchor des Gymnasiums gestaltet Konzert mit – Schulleiter Heinrich Latz: „Friedenkonzert passt perfekt in unser Konzept“

Nordeifel/Kall-Steinfeld – „Es geht nicht darum, gegen etwas, sondern für etwas zu sein. Und das ist in diesem Fall der Frieden“, sagt das prominente „Höhner“-Bandmitglied Hannes Schöner. Um ihrem „Dafür-Sein“ Nachdruck zu verleihen, haben Schöner und sein Bandkollege Jens Streifling sowie zahlreiche Freunde, die ebenfalls alle Vollblutmusiker sind, dem Frieden ein ganzes Konzert gewidmet. „Frieden – Peace – Shalom – Salam“ lautet der Titel des Friedenskonzerts am Donnerstag, 18. Dezember, ab 20 Uhr in der Aula des Steinfelder Hermann-Josef-Kollegs (HJK).

Dabei darf sich das Publikum insbesondere auf die Musik der Künstler freuen, die aus der Friedensbewegung nicht wegzudenken sind: John Lennon, Bob Dylan, Joan Baez, Donovan und auch der im Januar verstorbene Pete Seeger. Seegers Anfang der 1970er Jahre veröffentlichtes Lied „Rainbow Race“ ging 2012 um die Welt, als tausende Menschen in Oslo eine norwegische Version des Stücks sangen, um ihre Stimme dem Terror des Attentäters Anders Behring Breivik entgegenzusetzen, der auf der Insel Utöya und in Oslo insgesamt 77 Menschen erschossen hatte.

Die beiden Höhner-Musiker Hannes Schöner und Jens Streifling (Mitte, v.r.) sowie fünf weitere Vollblutmusiker erheben im Steinfelder Hermann-Josef-Kolleg am Donnerstag, 18. Dezember, ihre Stimme für den Frieden. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die beiden Höhner-Musiker Hannes Schöner und Jens Streifling (Mitte, v.r.) sowie fünf weitere Vollblutmusiker erheben im Steinfelder Hermann-Josef-Kolleg am Donnerstag, 18. Dezember, ihre Stimme für den Frieden. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

Die Stimme zu erheben – darum geht es auch in Steinfeld. Und zwar nicht nur zu besonderen Anlässen wie dem Friedenskonzert, sondern auch im Alltag. „Wir ermutigen unsere Schüler immer wieder und in den unterschiedlichsten Zusammenhängen, sich eine eigene Meinung zu bilden, dafür einzustehen und gegen Unrecht aufzustehen“, so Schulleiter Heinrich Latz. Das Friedenskonzert passe in diesem Jahr besonders gut ins Schulkonzept, weil es eine Fortsetzung des Friedensprojekts „EuropaKreuze“ bedeute. Unter anderem mit den „EuropaKreuzen“, die auch über die Bundesgrenzen hinweg für Aufsehen sorgten, haben die HJK-ler in Deutschland, Belgien, Frankreich und Polen an den Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren erinnert und der Toten gedacht. Heinrich Latz: „Gerade im Moment – auch mit Blick auf die Ukraine – ist es immens wichtig, sich für Frieden einzusetzen und auf Friedensprozesse hinzuweisen.“ Pater Lambertus Schildt, Geschäftsführer der „Werke der Salvatorianer gGmbH“ ergänzt: „Dieser Abend möchte uns mit Liedern und Gedanken des Friedens daran erinnern, selber immer neu Frieden zu stiften.“ Kurz vor Weihnachten, dem großen Fest des Friedens, so Pater Lambertus weiter, wolle dieses Konzert die Menschen berühren und helfen, zur Ruhe wie zum Frieden in sich selbst zu kommen.

Mit von der Partie ist beim Friedenskonzert auch der Projektchor des Hermann-Josef-Kollegs, der einige Songs mit den Profis gemeinsam, aber auch eigene Stücke präsentieren will. Der Chorleiter und HJK-Lehrer Dr. Siegmund Pchalek hat dazu eigens die Noten geschrieben – nach Gehör von der Höhner-CD. Hannes Schöner und Jens Streifling bringen ihre Musikerkollegen Wolf Simon (Drums, Percussion), Gero Körner (Keyboard, Piano), Lidia Dobezhynets (Geige), Hermann Heuser (Akustikgitarre) sowie Matthias Keul (Pedal Steel Guitar und Akkordeon) mit. Für Schöner selbst ist es übrigens beinahe ein Heimspiel, in Steinfeld aufzutreten, wie er im Vorfeld verriet: „Meine Eltern haben lange hier gelebt…“

Einlass zum Friedenskonzert am Donnerstag, 18. Dezember, in der Aula des Hermann-Josef-Kollegs ist bereits ab 18 Uhr. Tickets gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen (www.tvtickets.de) und bei allen Wochenspiegel-Geschäftsstellen. Der Eintritt beträgt 22 Euro zuzüglich Gebühr. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.abend-der-lieder.de.

pp/Agentur ProfiPress

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