15. August 2014

BAP’s Märchenstunde in Monschau

Frontmann Wolfgang Niedecken und seine Musiker gaben Zugaben bis nachts um halb zwölf

Monschau – Vier Stunden und acht Minuten, von acht Uhr abends bis um acht nach zwölf, dauerte 1984 das bisher längste BAP-Konzert und zwar auf der “Zwesche Salzjebäck un Bier”-Tour in Köln. Ganz so spät wurde es auf der Burg in Monschau nicht, aber die Besucher des „BAP zieht den Stecker“-Konzertes im Rahmen der Monschau Klassik wurden Zeuge, dass Frontmann Wolfgang Niedecken bekannt dafür ist, die Zugabe-Forderungen des Publikums ebenso willig wie ausdauernd zu erfüllen. Möglicherweise lag es aber auch an den gar nicht sommerlichen Temperaturen von zehn Grad Celsius, dass der stimmungsvolle und mit frenetischem Beifall belohnte Auftritt der Kölner Band „schon“ um halb zwölf zu Ende war.

Seit März reist Niedeckens BAP mit der akustischen „BAP zieht den Stecker-Tour” durch Deutschland. Dabei nehmen Niedecken und seine Crew das Publikum mit auf eine musikalische Weltreise und interpretieren bekannte Lieder völlig neu. Musikalische Unterstützung erhielten die Rock’n’Roller dabei von der Instrumentalistin Anne de Wolff, die beeindruckend viele Instrumente beherrscht, und von dem in Köln lebenden marokkanischen Weltklasse-Percussionisten Rhani Krija.

„Wir spielen Euch hier das ‚Das Märchen vom gezogenen Stecker‘“, sagte Niedecken schmunzelnd. Denn zum einen sollte die Konzertreise ursprünglich „Unplugged-Tour“ heißen. Doch weil der Musiksender MTV sich den Namen „Unplugged“ hat schützen lassen, musste die Tour umbenannt werden, erzählte der Sänger. Und zum anderen komme die Band natürlich auch bei dieser Tour nicht ohne Strom auf der Bühne aus. Niedecken: „Sonst würdet ihr da oben allenfalls noch das Schlagzeug hören.“

So aber kam das begeisterte Publikum in Monschau in den uneingeschränkten Genuss völlig neu arrangierter und teils mit exotischen Instrumenten vertonter Lieder, bei denen auch viele der Klassiker aus frühen Jahren nicht fehlten.

pp/Agentur ProfiPress

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