26. Juli 2014

Eifeler bereiten Studenten den Weg

Angehende Hochschulstadt Schleiden bereitet Studierenden den Weg – In sieben Semestern in der Eifel zum „B.A.“ – Bereits neun Anmeldungen – „Willkommenspaket“ und Studentenkredite der VR-Bank Nordeifel eG

Nordeifel/Schleiden – Das Eifelstädtchen Schleiden im Kreis Euskirchen wird Hochschulstadt. Mit dem neuen Semester werden im September neun junge Menschen an einer Außenstelle der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) im Schleidener Städtischen Gymnasium ihr Studium zum „Bachelor of Arts, Business Administration“ (B.A.) aufnehmen. Schleidens Bürgermeister Udo Meister und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Jochen Kupp, der den Schleidener Hochschulstandort angeregt hatte, rechnen sogar mit noch mehr Studenten: „Es gibt noch Interessenten, wir vermuten, dass ab September zwölf bis 15 junge Menschen ihr Studium in Schleiden beginnen.“

Und die werden mit offenen Armen empfangen. Seitens der Stadt stellt Udo Meister gerade ein Willkommenspaket mit nützlichen wie schönen Geschenken und Tipps aus der Region zusammen. „Wenn Sie dazu noch finanzielle Unterstützung benötigen, melden Sie sich bei uns“, bot Wolfgang Merten, Vorstandsmitglied der VR-Bank Nordeifel eG spontan an. Und nicht nur das, denn: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagte Merten mit Bezug auf ein früheres Gespräch in Sachen Hochschulstandort Schleiden. Die Eifeler Genossenschaftsbank hatte das Vorhaben von Anfang an unterstützt und versprochen, eine Möglichkeit für Studieninteressenten zu schaffen, für die die Studiengebühren ein finanzielles Problem darstellen könnten.

Schleidens Bürgermeister Udo Meister (Mitte), der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Jochen Kupp (links) und Wolfgang Merten, Vorstandsmitglied der VR-Bank Nordeifel eG, bereiten den künftigen Studenten am Hochschulstandort Schleiden den Weg. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Schleidens Bürgermeister Udo Meister (Mitte), der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Jochen Kupp (links) und Wolfgang Merten, Vorstandsmitglied der VR-Bank Nordeifel eG, bereiten den künftigen Studenten am Hochschulstandort Schleiden den Weg. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

„Wir haben nun einen Studienkredit speziell für Schleidener Studenten konzipiert, der natürlich auch für alle anderen berufsbegleitenden Studenten in unserer Region zur Verfügung steht“, so Merten. Diese können für ihr berufsbegleitendes Studium zu angemessenen Konditionen insgesamt maximal 17.000 Euro aufnehmen – das entspricht der Summe aller Studiengebühren für die sieben Studiensemester. Ausgezahlt werden die Beträge monatlich. „Nach dem Abschluss besprechen wir dann mit dem Studenten die individuellen Rückzahlvereinbarungen“, so Merten. Zurückgezahlt werden kann das Darlehen in vier, fünf oder bis zu zehn Jahren – sowie auch vorher zu jedem Zeitpunkt. Als Voraussetzung für den Studienkredit sind lediglich ein fester Arbeitsplatz und das Studium am Standort Schleiden nachzuweisen.

„Wir möchten das, was Sie hier auf die Beine gestellt haben, unterstützen und etwas für die jungen Menschen aus der Region tun“, erklärt Wolfgang Merten das Engagement der VR-Bank Nordeifel. Das, so Merten, entspreche auch dem Grundauftrag seines Hauses, das sich als in der Nordeifel agierende Bank insbesondere auch die Förderung der Region auf die Fahnen geschrieben hat.

Bürgermeister Udo Meister brachte die Vorteile des Eifeler Studienstandortes auf den Punkt: „Den Studierenden bleiben die langen Fahrtzeiten nach Köln erspart.“ Ein Aspekt, der gerade bei einem berufsbegleitenden Studium, bei dem die Studenten ihren Job und das Lernpensum unter einen Hut bringen müssen, von großer Bedeutung ist. Wichtig, so Meister, sei der neue Standort aber auch für die Arbeitgeber aus der Region: „Sie behalten ihre Fachkräfte hier vor Ort.“ Ähnlich sei auch das Anliegen der Stadt Schleiden, die mit dem neuen Studienangebot der demografischen Entwicklung entgegenwirken und junge Menschen in der Region halten möchte. „Dabei“, so ergänzte Jochen Kupp, „möchten wir die jungen Menschen aus der Region hier vor Ort von Anfang an begleiten und unterstützen.“

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