27. Juni 2014

„Energie-Scouts“ auch für die Eifel

IHKs Treier und Koblenz starten Pilotprojekt – 72 Azubis engagieren sich für Klimaschutz und Ressourcenschonung – Baustein der „Mittelstandsinitiative Energiewende“

Eifel – Erfolgreicher Start für das Projekt „Energie-Scouts“ der Industrie- und Handelskammern (IHKs) Trier und Koblenz: Bei einer Auftaktveranstaltung in der IHK informierten sich 72 Auszubildende und ihre Paten aus 40 Unternehmen und Einrichtungen der Region Trier und Koblenz über die Einsparpotenziale bei Energie, Wasser und Material. Bis Ende des Jahres werden sie betriebliche Einsparprojekte entwickeln und möglichst auch umsetzen.

Die Energie-Scouts sind ein wichtiger Baustein der „Mittelstandsinitiative Energiewende“ der IHK-Organisation sowie der Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt. „In diesem Jahr werden 20 IHKs ein Energie-Scout-Projekt starten“, erklärt Dr. Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier. Wir wollen bundesweit die Region mit den meisten teilnehmenden Unternehmen und Auszubildenden werden. Das könnte uns gelingen.“ Damit belege die Region ihre herausragende Position bei der betrieblichen Ressourcen- und Energieeffizienz, resümiert Glockauer.

„Energie-Scouts lohnen sich gleich mehrfach“, ist Heinz Schwind, Energiereferent der IHK Trier, vom Konzept überzeugt. „Die Auszubildenden lernen, mit offenen Augen durch den Betrieb zu gehen, Verschwendung zu erkennen und auch zu beseitigen“. Damit motivierten sie auch die anderen Beschäftigten, sorgsamer mit Ressourcen umzugehen. „Und die Betriebe können bares Geld sparen“, so Schwind.

Die Energiescouts und ihre Paten bei der Auftaktveranstaltung in der IHk Trier. Foto: IHK Trier/pp/Agentur ProfiPress

Die Energiescouts und ihre Paten bei der Auftaktveranstaltung in der IHk Trier. Foto: IHK Trier/pp/Agentur ProfiPress

In der Auftaktveranstaltung wies Peter Leonards, Umweltbeauftragter vom Klinikum Mutterhaus gGmbH Trier, auf den großen Einfluss des Verhaltens der Mitarbeiter hin. Im Anschluss zeigte Jörg P. E. Petermann, Energieberater, anhand von plakativen Beispielen, wo in Betrieben und Verwaltungen die wesentlichen Potenziale zur Ressourcen- bzw. Energieeinsparung liegen und wie man sie konkret erkennt. Nach diesen grundlegenden Informationen stellten Lisa Bahr und Max Kaiser das erfolgreiche „Energie-Scout-Projekt“ der Firma ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Mulfingen, vor. Das Klimaschutzunternehmen hat sich freiwillig zu messbaren und ambitionierten Zielen bei Klimaschutz und Energieeffizienz verpflichtet und bereits herausragende Leistungen betrieblicher Energieeffizienz bei Produkten, Dienstleistungen und Produktion erbracht. Schließlich informierte Marion Peters, Prüm-Türenwerk GmbH aus Weinsheim, darüber, wie die Integration von Energiemanagement in die betriebliche Ausbildung aussehen kann.

Im Rahmen der weiteren Projektphase werden die Auszubildenden im nächsten Schritt in ihrem Betrieb Interviews führen, mit einer Checkliste Verbrauchsdaten erfassen und Ideen und Fragen für mögliche Projekte sammeln. Anschließend beginnen die betrieblichen Projekte, in denen die Auszubildenden konkrete Einsparvorschläge entwickeln.

Weitere Informationen gibt es bei der IHK Trier, Heinz Schwind, Telefon (06 51) 97 77-5 10, E-Mail: schwind@trier.ihk.de
pp/Agentur ProfiPress

 

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