2. Juni 2014

Zu Gelübden ins Bergische

Mechernicher Communio-Delegation fuhr mit dem neuen Ordensmitglied Augustine Vazhavila (34) zum Beitrittsgottesdienst ins oberbergische Land – Dort befindet sich Generalsuperior Karl-Heinz Haus gerade nach einer Hüftoperation in der Reha

Mechernich/Nümbrecht – Weil Generalsuperior Karl-Heinz Haus gerade in Nümbrecht in der Rehaklinik ist, der indische Father Augustine Vazhavila (34) aber unbedingt in seine Hände die Gelübde zum Beitritt in die Communio in Christo ablegen wollte, verlegte eine kleine Abordnung aus Schwestern und Priestern und Laien am Sonntag von Mechernich mit Bus und Pkw ins Oberbergische Land.

Dort fand in der katholischen Filialkirche St. Michael ein Wortgottesdienst mit Generalsuperior Haus und dem afrikanischen Pfarrer Ndumba Douglas Likomeno als Zelebranten statt, in deren Verlauf Father Augustine seine Gelübde ablegte.

Father Augustine Vazhavila (2.v.l.) hat sein Gelübde abgelegt, Schwester Dorothea aus dem Mutterhaus der Communio in Christo unterschreibt als Zeugin, rechts neben dem neuen Ordensmitglied Pater Elex Normil cs, ein Freund der Communio in Christo, Father Ndumba Douglas Likomeno und Generalsuperior Karl-Heinz Haus. Foto: Marie-Thérèse Dijkstra/CIC/pp/Agentur ProfiPress

Father Augustine Vazhavila (2.v.l.) hat sein Gelübde abgelegt, Schwester Dorothea aus dem Mutterhaus der Communio in Christo unterschreibt als Zeugin, rechts neben dem neuen Ordensmitglied Pater Elex Normil cs, ein Freund der Communio in Christo, Father Ndumba Douglas Likomeno und Generalsuperior Karl-Heinz Haus. Foto: Marie-Thérèse Dijkstra/CIC/pp/Agentur ProfiPress

Kontakt zur Communio über Father Jaison

Er war durch Father Jaison Thazhathil mit der Communio in Berührung gekommen, der seit mehr als fünf Jahren im Mechernicher Mutterhaus der Communio lebt und zurzeit in St. Augustin ein theologisches Promotionsstudium absolviert.

Father Augustine, der aus der Diözese Mavelikara in Kerala stammt, und Father Jaison kennen sich aus dem Priesterseminar in Trivandrum/Indien. Sie wurden 2007 gemeinsam zu Priestern geweiht.

Father Augustine zeigte sich für die Spiritualität der Communio in Christo sehr empfänglich. Über den Augenblick seines Ordensbeitritts schrieb er: „Dies ist der Augenblick, wo ich um mich blicke und all die Segnungen des Herrn in meinem Leben sehe. Alles, was mein Leben ausmacht, ist mir von Himmel gegeben, damit ich Anteil haben kann an Gottes kostbarer Liebe. Indem ich die Gelübde ablege, teile ich diese Liebe mit allen Menschen, besonders aber mit der Communio in Christo.“

„Wir sind Gott dankbar, dass wir als eine Familie Jahr für Jahr wachsen. Das ist unsere Hoffnung, die Hoffnung der Communio in Christo,“ sagte Father Ndumba zu Beginn des Gottesdienstes. Die Communio in Christo sei eine Familie von Geweihten, von Laien und Ordensleuten.

„In den Fußspuren unserer geliebten Gründerin Mutter Marie Therese und nach dem weisen Rat des Zweiten Vatikanischen Konzils streben wir gemeinsam danach, Gottes Gebot der Liebe und Geschwisterlichkeit zu leben. Wir sind gemeinsam auf dem Weg zu unserem Herrn ohne Nationalitäten oder Rassenunterschiede. Wir sind eine Familie, deren Mitglieder im Mutterhaus in Mechernich leben – und in den verschiedensten Ecken auf unserem Planeten.“

Father Augustine, der aus der Diözese Mavelikara im indischen Kerala stammt, sagte in seiner Dankesansprache: „Dies ist der Augenblick, wo ich um mich blicke und all die Segnungen des Herrn in meinem Leben sehe. Alles, was mein Leben ausmacht, ist mir von Himmel gegeben, damit ich Anteil haben kann an Gottes kostbarer Liebe. Indem ich die Gelübde ablege, teile ich diese Liebe mit allen Menschen, besonders aber mit der Communio in Christo.“ Foto: Marie-Thérèse Dijkstra/CIC/pp/Agentur ProfiPress

Father Augustine, der aus der Diözese Mavelikara im indischen Kerala stammt, sagte in seiner Dankesansprache: „Dies ist der Augenblick, wo ich um mich blicke und all die Segnungen des Herrn in meinem Leben sehe. Alles, was mein Leben ausmacht, ist mir von Himmel gegeben, damit ich Anteil haben kann an Gottes kostbarer Liebe. Indem ich die Gelübde ablege, teile ich diese Liebe mit allen Menschen, besonders aber mit der Communio in Christo.“ Foto: Marie-Thérèse Dijkstra/CIC/pp/Agentur ProfiPress

„Reform der Kirche im Licht des Konzils“

In einer Reflexion zu den Gelübden von Father Augustine schreibt Pfarrer Ndumba Douglas Likomeno: „Mutter Marie Therese war wie alle Gründer angezogen vom Kreuz Jesu. Sie war Gottes Stimme in unserer Zeit, aufgerufen, an der Reform der Kirche im Licht des Zweiten Vatikanischen Konzils mitzuwirken. Mutig ertrug sie als Mystikerin unserer Generation viele Schmerzen und Ablehnung. Auf diese Weise teilte Mutter Marie Therese das Leiden und die Mission Jesu.“

Father Augustine selbst sagte in seinem Dankeswort nach Ablegung der Gelübde: „Mutter Marie Therese ist, wie ich meine, eine wirkliche Heilige. Sie hat gesagt, Liebe sei das geschenkte Leben, das in uns Realität sein müsse. Sie fordert die totale Selbstlosigkeit in Wort und Tat. Sie fordert die ganze Wahrheit für unser Leben! Liebe, Liebe, Liebe zu allen. Ja, die Liebe ist wirklich ein Geschenk Gottes, das dazu aufruft, ein liebender Mensch zu sein wie Jesus es war. Ich habe diese Liebe tagtäglich in der Mechernicher Gemeinschaft erlebt. Deshalb freue ich mich, durch die Ablegung der Gelübde Vollmitglied der Communio in Christo zu werden. Dass ich meine Gelübde in einer Kirche ablegen konnte, freute mich besonders.“

Weiter sagte das neue Communio-Mitglied: „Ich danke dem Vater Generalsuperior für seine Liebe und Güte, die er mir erwiesen hat in Wort und Tat. Ich danke auch Seiner Exzellenz Dr. Joshua Mar Ignathios für seine liebevolle Fürsorge und Unterstützung in meinem priesterlichen Dienst.“

Die Communio-Ordensschwester Lidwina bezeichnete er als „Gottes Werkzeug“, das dazu „ausersehen war, mich in die Communio in Christo zu rufen. Von ganzem Herzen danke ich für ihre Liebe und Fürsorge.“ Den Mitbrüdern Jaison und Ndumba dankte Vazhavila für ihre Inspiration und Hilfe: „Ich danke dem Herrn für Sie, alle Mitglieder der Gemeinschaft, denn Sie haben mich wirklich gesegnet, so dass ich ein Mitglied der Communio in Christo wurde.“

Nach dem Wortgottesdienst in der Nümbrechter St.-Michaels-Kirche stellten sich die Gottesdienstteilnehmer mit dem neuen Communio-Mitglied Augustine Vazhavila und Generalsuperior Karl-Heinz Haus (Mitte) zum Gruppenbild auf. Foto: Marie-Thérèse Dijkstra/CIC/pp/Agentur ProfiPress

Nach dem Wortgottesdienst in der Nümbrechter St.-Michaels-Kirche stellten sich die Gottesdienstteilnehmer mit dem neuen Communio-Mitglied Augustine Vazhavila und Generalsuperior Karl-Heinz Haus (Mitte) zum Gruppenbild auf. Foto: Marie-Thérèse Dijkstra/CIC/pp/Agentur ProfiPress

Juden und Heiden in der Kirche vereint

Generalsuperior Karl-Heinz Haus, der sich nach einer Hüftoperation in der Reha in Nümbrecht aufhält, kannte die Filialkirche St. Michael von früheren Klinikaufenthalten her, in denen er dort bereits zelebriert und konzelebriert hatte. Er freute sich über das Entgegenkommen der Gemeinde und der kirchlichen Mitarbeiter in Nümbrecht, die ihr Gotteshaus der Communio in Christo bereitwillig zur Verfügung gestellt hatten.

Die Feier selber bezeichnete der Ordensobere der Communio in Christo als „außergewöhnlich“ und „sehr beeindruckend“. Father Augustine sei wirklich von der Spiritualität der Gründung Mutter Marie Thereses ergriffen. Er habe die Communio in Christo dem Sinn nach als Eingreifen Gottes in die Entwicklung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil erkannt, um dieses Konzil als wahr und geistgewirkt zu bezeugen.

„Durch die Gründung wurde Klarheit geschaffen, Gott selbst hat gesprochen“, so Generalsuperior Haus. So wie das Apostelkonzil in der Urkirche Juden und Heiden miteinander versöhnte und in der Kirche Christi verband, so habe das Zweite Vatikanische Konzil die Mauern zwischen Konfessionen und Religionen abgetragen und alle Menschen zur Gemeinschaft mit und in Christus eingeladen.

pp/Agentur ProfiPress

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