14. März 2014

Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Anschlussprojekt „HolzCluster.Eifel II“ setzt erfolgreiche Arbeit in der Region fort – Zukunftsinitiative Eifel und Kreis Euskirchen unterstützen das auf zwei Jahre angelegte Projekt – Gesamtvolumen von 140.000 Euro für ein Jahr – Kostenlose Energieberatung, Kooperation mit Hochschulen und weitere Planung des Holz-Campus West – Axel Krähenbrink ist neuer Leiter des Holzkompetenzzentrums Rheinland

Eifel/ Nettersheim – Die Wertschöpfungskette – im Fachjargon „Cluster“ genannt – im Bereich Wald und Holz wird im Bereich der Zukunftsinitiative weiter gefördert. Mit dem auf zwei Jahre angelegten Anschlussprojekt „HolzCluster. Eifel II“ sollen im Jahr 140.000 Euro schwerpunktmäßig in den Kreis Euskirchen fließen, das Land NRW fördert das Projekt mit 120.00 Euro. Zu den Sponsoren, die den verbleibenden Eigenanteil möglich machen, gehört auch die Zukunftsinitiative Eifel.

Iris Poth, die Wirtschaftsförderin im Kreis Euskirchen, der innerhalb der Zukunftsinitiative „Kümmerer“ für das Handlungsfeld „Wald und Holz“ ist, erklärte im Rahmen einer Pressekonferenz im Nettersheimer Holzkompetenzzentrum Rheinland, das Engagement der Zukunftsinitiative: „Die Zukunftsinitiative Eifel erwartet im Gegenzug, dass es hier ein adäquates Beratungsangebot etwa zum Bauen mit Holz für alle Eifelkommunen gibt.“

Für die Zukunftsinitiative Eifel und den Kreis Euskirchen nahm Wirtschaftsförderin Iris Poth an der Pressekonferenz zur Vorstellung des Anschlussprojektes „HolzCluster.Eifel II“ teil. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Für die Zukunftsinitiative Eifel und den Kreis Euskirchen nahm Wirtschaftsförderin Iris Poth an der Pressekonferenz zur Vorstellung des Anschlussprojektes „HolzCluster.Eifel II“ teil. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Ähnlich auch die Motivation des Kreises Euskirchen, der ja selbst einer der zur grenzübergreifend agierenden Zukunftsinitiative Eifel gehörenden Kreise in Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens ist. Das Projekt entspricht mit seinen Aspekten zum klimapositiven Bauen – hier dem Bauen mit Holz – den Zielen des Klimaschutzkonzeptes des Kreises Euskirchen. An dem Konzept war auch der 2008 gegründete Verein Wald und Holz Eifel e.V. beteiligt, auf dessen Initiative hin das gerade abgeschlossene Projekt „HolzCluster.Eifel I“ zustande gekommen war.

Neben der Zukunftsinitiative Eifel und dem Kreis Euskirchen konnte das Folgeprojekt „HolzCluster.Eifel II“ mithilfe weiterer Sponsoren auf die Schiene gesetzt werden, und zwar der Regionalmarke Eifel, der VR-Bank Nordeifel eG, der Kreissparkasse Euskirchen, des Waldbauernverbands NRW e.V., der Tischlerinnung Euskirchen und des Büros AID Architekten.

„Uns ist auch das Einbinden der Unternehmen und des Handwerks hier aus der Region ein großes Anliegen“, stellte Iris Poth für den Kreis Euskirchen klar. Mit der Wald- und Holzwirtschaft in der Region werde einerseits ein globaler Markt bedient. Gleichzeitig gelte es, die Betriebe vor Ort zu stäken. Horst-Karl Dengel, der Leiter des Regionalforstamtes Hocheifel-Zülpicher Börde, belegte die Bedeutung der Wald- und Holzwirtschaft mit aktuellen Zahlen: Pro Jahr würden alleine im Gebiet des Regionalforstamtes rund 300.000 Festmeter Holz geschlagen, die zwischen 17 und 20 Millionen Euro in die Kassen spülten. Vorrangig zwar in die der Waldbesitzer, aber natürlich, so Dengel, profitierten auch alle beteiligten holzverarbeitenden Betriebe.

Dank des gemeinsamen Engagements ist es mit dem Projekt „HolzCluster.Eifel II“ gelungen, erneut Fördergelder abzurufen, die der Region zugutekommen: Nettersheims Bürgermeister Wilfried Pracht (v.r.), die Euskirchener Wirtschaftsförderin Iris Poth, der neue Leiter des Holzkompetenzzentrums (HKZ) Rheinland, Axel Krähenbrink, der Leiter des Regionalforstamtes Hocheifel-Zülpicher Börde, Horst-Karl Dengel, sein Mitarbeiter Ralf Stadler, der ehemalige HKZ-Leiter Dr. Thorsten Mrozek und Projektmitarbeiterin Anita Radermacher. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Dank des gemeinsamen Engagements ist es mit dem Projekt „HolzCluster.Eifel II“ gelungen, erneut Fördergelder abzurufen, die der Region zugutekommen: Nettersheims Bürgermeister Wilfried Pracht (v.r.), die Euskirchener Wirtschaftsförderin Iris Poth, der neue Leiter des Holzkompetenzzentrums (HKZ) Rheinland, Axel Krähenbrink, der Leiter des Regionalforstamtes Hocheifel-Zülpicher Börde, Horst-Karl Dengel, sein Mitarbeiter Ralf Stadler, der ehemalige HKZ-Leiter Dr. Thorsten Mrozek und Projektmitarbeiterin Anita Radermacher. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Als Hauptergebnis des abgeschlossenen „HolzCluster.Eifel I“ Projektes nannte Nettersheims Bürgermeister Wilfried Pracht die Konzeption des geplanten „Holz-Campus Eifel“. Geplant ist ein in die Euregio ausstrahlendes Schulungs- und Bildungszentrum beispielsweise für Hoch- und Berufsschulen oder auch die Aus- und Fortbildung von Architekten, auch eine Ausstellungshalle ist vorgesehen. Dieses Anliegen soll auch im Rahmen des Folgeprojektes weiterverfolgt werden.  „Das Ministerium hat uns bereits signalisiert, dass wir vermutlich mit einer Förderung des Projektes rechnen können“, so Bürgermeister Pracht.

Insbesondere Kommunen, Ingenieuren und Verbrauchern soll die Bauberatung im Rahmen des Projektes zugutekommen. Die kostenlose Erstberatung erfolgt durch den so genannten Clustermanager, dessen Posten in den kommenden Wochen besetzt werden soll. Unterstützt wird er von der Projektmitarbeiterin und Industriekauffrau Anita Radermacher. Eine erste Veranstaltung ist im Rahmen der Landesgartenschau in Zülpich geplant, bei der das Projekt präsentiert wird – in einem Holzhaus, versteht sich. In einem Plenum sollen hier beispielsweise Vertreter aller Kommunen aus dem Kreis zusammenkommen und über die Möglichkeiten des Bauens mit Holz informiert werden.

Im Rahmen der Pressekonferenz stellte sich auch der neue Leiter des Holzkompetenzzentrums Rheinland vor. Axel Krähenbrink löst Dr. Thorsten Mrosek ab, der nun im Referat Holzwirtschaft des NRW-Umweltministeriums tätig ist. Wie Krähenbrink berichtete, beschäftigt er sich seit zwölf Jahren in Führungspositionen intensiv mit den verschiedensten Aspekte der Wald- und Holzwirtschaft, sei es seitens der Industrie, der Waldbauernschaft, der Politik oder auch des Marketings. Ein Mann, also, der die Netzwerke kennt und vermutlich nahtlos an die Arbeit von Dr. Mrozek anknüpfen kann.

pp/Agentur ProfiPress

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